Viel mehr als nur Fernwartung
Programme, die es ermöglichen einen Windows-PC „aus der Ferne“ zu betreuen und zu warten, zählen bei Profis und erfahrenen Anwendern zu den Standardwerkzeugen. Zu den populärsten dieser Tools gehört ohne Zweifel das Programm Teamviewer des gleichnamigen deutschen Herstellers. Wer einen Blick auf die Liste der Merkmale dieser Lösung wirft, stellt schnell fest, dass Letztere nicht nur viele Ansätze zur Wartung und Betreuung vereint, sondern darüber hinaus in der aktuellen Version 7 auch viele Möglichkeiten zur Zusammen- und Teamarbeit zu bieten hat: Möglichkeiten zur Server-Administration, Fernzugriff auf unbeaufsichtigte Server und PC-Systeme, Home- beziehungsweise Remote-Office-Varianten, Datenübertragung über das Internet, Teamarbeit, Präsentation und Meetings über das Internet sowie VPN-Verbindungen. Ein wichtiger Pluspunkt des Programms besteht vor allem darin, dass der Anwender diesen großen Leistungsumfang nicht durch eine entsprechend komplexe Bedienung erkaufen muss. Ein einfaches Szenario zum Remote Support über das Internet kann dabei folgendermaßen aussehen: Die Person, die Unterstützung benötigt, startet im einfachsten Fall über die Website des Herstellers den Download von Teamviewer. Dabei lässt sich das Programm auch ohne Installationsvorgang direkt starten. Administrationsrechte sind auf dem jeweiligen System dafür ebenfalls nicht erforderlich. Der Support-Mitarbeiter startet das Programm dann ebenfalls auf seiner Workstation. Auf dem Monitor der anfragenden Person erscheinen eine zufällige Zahlenkombination und ein zufälliges Passwort, die er dem Helfer in der Regel per Telefon mitteilt. Einige Sekunden später ist die Fernwartungsverbindung aufgebaut und der IT-Profi kann mit der Bearbeitung eines Support-Problems beginnen. Neben der Freigabe und Steuerung des entfernten Bildschirms bietet Teamviewer dabei auch noch eine Chatting-Funktion, die Dateiübertragung sowie die Möglichkeit zur Video- und Audiokonferenz.
Mehr Möglichkeiten: Vorteile einer Vollinstallation

