Wider die Routine im Rechenzentrum

Enterprise Job Scheduling spart Ressourcen
Wider die Routine im Rechenzentrum
geschrieben von Dr. Jens Weitkamp/jos, Business Development Manager Streamworks bei Arvato Systems. am 04.10.2011
Routineaufgaben im Rechenzentrum blockieren nicht nur personelle Ressourcen, ihre manuelle Abarbeitung birgt zudem ein hohes Fehlerrisiko. Eine leistungsfähige Enterprise-Job-Scheduling-Lösung kann Abhilfe schaffen. Eine solche Lösung will jedoch mit Bedacht gewählt sein – denn die Anforderungen sind hoch.

Seite 1 / 4

Der Arbeitsalltag in jedem Rechenzentrum wird ganz wesentlich von immer wieder anfallenden Routinetätigkeiten bestimmt. Dies gilt sowohl für die im Bereich des IT-Housekeepings anfallenden Aufgaben als auch für die Durchführung komplexer Geschäftsprozesse wie etwa die Abwicklung von Bestellungen oder das turnusmäßige Reporting von Geschäftszahlen.

Die große Herausforderung: Im Kontext solcher Abläufe müssen von verschiedensten Applikationen auf unterschiedlichsten Systemen auszuführende Teilprozesse verlässlich angestoßen und aufeinander abgestimmt abgearbeitet werden. Dies bedeutet ein enormes Aufkommen von Skript- und Programmaufrufen, die zudem im Rahmen der Compliance und der Revisionssicherheit umfassend und nachvollziehbar zu protokollieren sind.

Die Zahl solcher Aufgaben erreicht schon in einem mittleren Rechenzentrum durchaus mittlere vierstellige Werte – täglich wohlgemerkt. Die manuelle Steuerung und Protokollierung dieses Arbeitsaufkommens ist, wenn überhaupt, nur mit sehr hohem Zeitaufwand und mit hohem Fehlerrisiko möglich. Leistungsfähige Lösungen für das so genannte Enterprise Job Scheduling wie etwa Streamworks von Arvato Systems schaffen hier Abhilfe. Sie ermöglichen die detaillierte Definition von Arbeitsabläufen, initiieren verlässlich deren Abarbeitung und stellen die umfassende Protokollierung sicher. Angesichts der Komplexität der Abläufe sowie der Ansprüche an die Nachvollziehbarkeit im Rahmen der Compliance sind die Anforderungen an eine solche Lösung naturgemäß hoch.

Was ist ein Prozess, was ein Job?

Geschäftsprozesse sind heutzutage von höchster Komplexität, die hohen zeitlichen Erwartungen etwa von Stakeholdern im Finanzbereich oder von Kunden im Online-Handel legen die Latte noch höher. Bestellen beispielsweise Kunden in einem Online-Shop mit garantiertem „Next-Day-Delivery“, lösen sie damit vielstufige und von hohem Zeitdruck gekennzeichnete Prozesse aus, bei deren Abwicklung neben dem Händler auch dessen Logistikdienstleister und der Kurierdienst involviert sind. Der Händler muss zu jedem Zeitpunkt über den Stand der Dinge informiert sein, um wiederum den Kunden entsprechend informieren zu können. Jeder einzelne dieser Bestellprozesse besteht damit aus einer Vielzahl einzelner „Jobs“, die mindestens national verteilt und über heterogene Systeme, aber dennoch aufeinander abgestimmt in einem Fluss, einem „Stream“, abzuarbeiten sind.

Seite 1 / 4



Noch keine Bewertungen vorhanden

Relevante Themen (bei Interesse bitte anklicken):