Zentrale für Desktops und Applikationen

Testserie VDI, Teil 4: Symantec
Zentrale für Desktops und Applikationen
geschrieben von Christoph Lange am 29.10.2010

Die Endpoint Virtualization Suite von Symantec ergänzt VDI (Virtual Desktop Infrastructure) und Terminal-Services um Komponenten für eine zentrale Desktop-Steuerung, das Streaming von Anwendungen sowie eine Applikationsvirtualisierung. Diese Tools lassen sich sowohl einzeln als auch kombiniert einsetzen.

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Die Endpoint Virtualization Suite von Symantec ergänzt VDI (Virtual Desktop Infrastructure) und Terminal-Services um Komponenten für eine zentrale Desktop-Steuerung, das Streaming von Anwendungen sowie eine Applikationsvirtualisierung. Diese Tools lassen sich sowohl einzeln als auch kombiniert einsetzen.

Mit der Endpoint Virtualization Suite bietet Symantec mehrere Werkzeuge an, die vorhandene Virtual-Desktop- und Terminal-Services-Umgebungen ergänzen sollen. Im Kern besteht die Suite aus drei Produkten. Die Software Symantec Workspace Corporate beziehungsweise Symantec Workspace Remote agiert als Connection Broker, der den Anwendern die vom Administrator vorgegebenen Anwendungen zur Verfügung stellt. Mit dieser Lösung ist Symantec in der Lage, den Benutzern standardisierte Desktops zu präsentieren. Dies erfolgt unabhängig davon, ob es sich bei der zugrunde liegenden Bereitstellungsinfrastruktur um Terminal-Services, Virtual Desktops oder lokale Applikationen handelt. Innerhalb des Unternehmensnetzes kommt Workspace Corporate Server zum Einsatz. Für den Zugriff von außerhalb und von nicht im Active Directory gelisteten Benutzern liefert Workspace Remote einen Gateway-Server, der einen abgesicherten Fernzugriff auf das Firmennetz ermöglicht. Auf den Clients sorgt der Workspace Corporate Agent dafür, dass sich die Desktop-Bereitstellung vom Server aus zentral steuern lässt.

Die Software Symantec Workspace Streaming stellt eine Lösung bereit, mit der sich Anwendungen von einem zentralen Server aus an die Clients streamen (also zur Laufzeit übertragen) lassen. Der Zugriff der Benutzer auf die Programme kann wahlweise über ein Web-Portal mit den Standardprotokollen HTTP und HTTPS oder über eine Logon-Verknüpfung erfolgen. Das dritte Werkzeug ist Symantec Workspace Virtualization. Dieses Tool ist mittels so genannter Virtual Software Layers in der Lage, Applikationen zu virtualisieren und über die anderen Tools zentral bereit zu stellen.

Welche der drei Lösungen sich in einem Unternehmen gewinnbringend einsetzen lassen, hängt von den individuellen Anforderungen ab. In vielen Fällen dürfte es eine sinnvolle Kombination sein, den Streaming-Server und die Anwendungsvirtualisierung für ein bedarfsgesteuertes Streaming gemeinsam zu verwenden. Symantec Workspace ist für solche Umgebungen besonders interessant, in denen die Anwender häufig mit wechselnden Benutzer-Sessions arbeiten, zum Beispiel im Gesundheitswesen. Für diesen Bereich („Mobile Clinical Computing“) bietet Symantec gemeinsam mit Dell eine spezialiserte Virtual-Workspace-Lösung an.

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