Zentrale Lagerhaltung für Dongles
Über Sinn oder Unsinn von Lizenz-Dongles für Computerprogramme lässt sich streiten. Für Softwarehersteller ist ein USB-Dongle direkt am Rechner eine geeignete Maßnahme, um die Einhaltung der Lizenzbedingungen via Hardware zu erzwingen. Gut für den Softwarehersteller – unbequem für den IT-Administrator. SEH bietet als zentralisierte Lösung einen so genannten Dongle-Server an, der den Arbeitsstationen die Lizenzhardware virtuell über das Netz zur Verfügung stellt.
Dem ehrlichen Benutzer kann es eigentlich gleichgültig sein, ob auf der Rückseite seines PCs neben anderen USB-Devices noch ein Lizenz-Dongle steckt oder nicht – der Anwender ist ohnehin nur an der zugehörigen Applikation und deren Fähigkeiten interessiert. Die Leidtragenden im Einsatzgebiet der Dongle-Sicherheit sind IT-Administratoren, da die Verwendung von USB-Dongles die üblichen Bereitstellungsstrategien von PCs und Software erschweren. Der Verantwortliche ist gezwungen, direkt am PC den Dongle einzustecken, um die Software aktivieren zu können. Dies mag in kleineren Unternehmen problemlos umsetzbar sein, in mittleren und großen Unternehmen, mit verteilten Standorten, treibt es den Zeitaufwand unnötig in die Höhe.
Zudem droht dem kleinen USB-Dongle auf der Geräterückseite Gefahr durch Diebstahl. Nimmt beispielsweise jemand den Dongle mit, da er diesen für einen USB-Speicher-Stick hält, so sind die resultierenden Kosten für das Unternehmen ungleich höher als bei der Neuanschaffung eines normalen Sticks. Kein Wunder, dass IT-Verantwortliche auf Lizenz-Dongles eher schlecht zu sprechen sind. Und an die Verwendung einer per Dongle geschützten Software etwa in Terminal-Server- und VDI-Umgebungen (Virtual Desktop Infrastructure) will der Administrator erst gar keinen Gedanken verlieren.
SEH Computertechnik bietet im Rahmen seiner USB-Device-Server-Familie mit dem speziellen "Dongle-Server" Myutn-80 eine Möglichkeit, die ungeliebten Sticks auch in verteilten Umgebungen effektiv zu nutzen. Der Server stellt den Zugriff auf USB-Dongles mehreren Teilnehmern über das Netzwerk zur Verfügung. Dazu steckt der Administrator den Dongle in einen der acht USB-2.0-Ports des Myutn-80 ein und steuert zentral den Zugriff auf den virtuellen USB-Port. Auf allen beteiligten Client-Computern ist die Software "SEH UTN Manager" zu installieren, die den USB-Port gegenüber dem Windows-Betriebssystem virtuell abbildet.



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