Mit der Industrial Firewall namens „Genuwall“ präsentiert der deutsche IT-Sicherheitshersteller Genua auf der Hannover Messe (HMI) eine neue Lösung, um den Unternehmen den sicheren Weg zur Industrie 4.0 zu ebnen. Per Management Station kann man laut Genua-Angaben eine Vielzahl von Firewalls zentral administrieren. Genuwall laufe auf kompakter, wartungsfreier Hardware und sei in zwei Varianten für unterschiedliche Leistungsanforderungen erhältlich.

Genuwall dient der Segmentierung von Produktionsnetzen in separate Sicherheitszonen: Zweck kann es zum Beispiel sein, Systeme mit Internetanschluss von solchen ohne zu trennen oder für kritische Anlagen eigene Sicherheitszonen einzurichten, um den Datenfluss zwischen den Bereichen zu kontrollieren. Dabei wird laut Herstellerangaben ein Durchsatz von bis zu 1 GBit/s erreicht. Höhere Performance-Anforderungen könne man mit Clustern erfüllen, ebenso die Garantie von Hochverfügbarkeit an wichtigen Schnittstellen.

Durch den Betrieb als Stealth-System im Bridging-Modus lasse sich die Firewall in bestehende Netze einfügen, ohne dass man IP-Adressen ändern müsste. Der Genuwall-Administration dient dabei die Lösung Management Station. Diese, so Genua, biete auch zentrales Monitoring, um den Datenverkehr analysieren und unerwünschte Verbindungen identifizieren zu können.

Als neuen Service bietet Genua jetzt auch eine IT-Sicherheitsberatung für Unternehmen, die den Weg zur Industrie 4.0 einschlagen wollen. Der Hersteller zeigt Genuwall auf der Hannover Messe 2017 (24. bis 28.4.) in Halle 7 an Stand E28.

Weitere Informationen finden sich unter www.genua.de.

 

Dr. Wilhelm Greiner ist Stellv. Chefredakteur der LANline.