Prognosen für 2012

wgreiner
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Prognosen für 2012

Das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen - Hochkonjunktur für alle Kaffesatzleser. Ein Beispiel liefert das Analystenhaus Gartner mit seinen Prognosen für 2012ff: Bis 2016, steht da zum Beispiel zu lesen, werde über die Hälfte der 1.000 weltgrößten Unternehmen sensitive Kundendaten in der Public Cloud speichern - eine durchaus glaubhafte Prognose, haben doch die Unternehmen - ob weltgrößt oder nicht - schon ganz andere Dummheiten begangen.

Was meint die LANline-Community: Welche Trends werden sich 2012 durchsetzen?

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Doris
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Prognosen für 2012
Das finde ich gerade dieses Jahr ein sehr spannendes Thema. Die USA glaubt ja, Europa läge am Boden. Und umgekehrt glaubt das der Rest der Welt von den USA. China schaut zu und lacht sich eins. Ich geb mal meinen Kaffeesatz für Infrastrukturanbieter in Deutschland ab und zwar ganz aus dem Bauch heraus. Ich kenne einige deutsche Firmen, die im Jahr 2011 Rekordumsätze erzielt haben und auch im nächsten Jahr mit Wachstum rechnen. Es wird sicher nicht mehr so leicht wie dieses Jahr. Im RZ-Bereich wird sich weiterhin Einiges im Energie-Management verdienen lassen. Viele Firmen haben das Personal aufgestockt, und die Infrastruktur muss nun nicht nur provisorisch, sondern strategisch entsprechend erweitert werden. Strategisch heißt hier nicht unbedingt immer schneller und immer mehr Server und Arbeitsplätze, sondern Service nach Bedarf. In Boom-Zeiten muss sich ein Netz kurzfristig aufstocken und in Flautezeiten wieder zurückfahren lassen, um Kosten zu sparen. Die Cloud hat hier einige Stärken. Doch ich glaube nicht, dass viele Unternehmen kritische Daten darüber verwalten werden. Da ist die Angst vor Industriespionage doch größer. Aber das ist nur die individuelle Einschätzung einer Journalistin ohne Befragung im Hintergrund. Ich bin gespannt, was sonst noch so an Einschätzungen kommt.
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jschroeper
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Ein etwas anderer Ausblick
Es gibt seitens der Unternehmen auch weniger "stromlinienförmige", aber dafür umso spannendere Ausblicke, etwa den aus dem Haus IBM, den ich unten unverändert angehängt habe. Viele Grüße, jos Hier der IBM-Text: IBM's Five-in-Five: Fünf Prognosen für die nächsten fünf Jahre Die Energiewende wird eine persönliche Angelegenheit. Passwörter gehören bald der Vergangenheit an. Und SPAM-Mails bekommen endlich einen Sinn - drei von fünf Prognosen aus IBM's diesjähriger "Five-in-Five"-Serie. Seit 2006 veröffentlicht das Unternehmen die oft zugespitzten, jährlichen Prognosen, die auf Markttrends, gesellschaftlichen Entwicklungen sowie Innovationen aus IBM Research oder der Beratungssparte des Unternehmen basieren. Sie werfen ein Schlaglicht auf Technologien, die in den nächsten fünf Jahren unsere Gesellschaft und Arbeitswelt beeinflussen werden. Die "Five-in-Five" aus der Sicht des Jahres 2011 sind: •Wir erzeugen den Strom für unser Eigenheim selbst •Wir brauchen keine Passwörter mehr •SPAM-Mails könnten interessant werden •Die digitale Spaltung wird zunehmend verschwinden •Gedankenlesen ist keine reine Science Fiction mehr Strom fürs Eigenheim Alles, was sich bewegt oder Hitze erzeugt, produziert theoretisch Energie, die auch gesammelt werden könnte: Spazieren gehen. Joggen. Radfahren. Die Abwärme des Rechners. Oder sogar das Wasser, das täglich durch unsere Leitungen rauscht. Die Fortschritte bei der Entwicklung erneuerbarer Energien wird es uns allen in Zukunft erlauben, die Bewegungsenergie, die bisher ungenutzt bleibt, mit Hilfe von kleinen, aber leistungsfähigen Akkus zu nutzen, um unser Eigenheim, unseren Arbeitsplatz oder Teile der städtischen Infrastruktur mit Strom zu versorgen. Vergessen Sie Ihre Passwörter Biometrische Daten werden Passwörter oder PINs überflüssig machen. Sprachidentifikation, Retina Scans oder Gesichtsmustererkennung werden in Zukunft dafür sorgen, dass wir nicht mehr ständig grübeln müssen, nur um Geld abzuheben, unseren Computer hochzufahren oder Weihnachtsgeschenke online zu bestellen. Kurz: Körpermerkmale helfen uns zukünftig dabei, unser digitales Ich besser zu schützen. Unter dem Stichwort „Multifactor Biometrics” wird es in Zukunft intelligente IT-Systeme geben, die in Echtzeit unsere biometrischen Daten abgleichen können. Sie machen unserer Leben damit nicht nur einfacher, sondern schützen auch zuverlässig vor Mißbrauch, Betrug und Diebstahl. Aus Spam wird relevante Information In fünf Jahren werden Spam-Filter so gut sein, dass keine Information ihren E-Mail Eingang mehr verstopft, die Sie nicht interessieren. Mehr noch: IBM entwickelt Lösungen, die Echtzeit-Analyse der Daten aus Ihrem Kalender oder Ihrem sozialen Netzwerk nutzen kann und so automatisch Dinge anstösst, die genau auf Ihre Informationsbedürfnisse zugeschnitten sind. Eine automatische Reservierung von Konzertkarten für den Abend, an dem Sie gerne ausgehen würden? Eine proaktive Wettervorhersage für die Fahrt in den geplanten Urlaub? 2016 vielleicht bereits Realität. Der digitale Graben wird kleiner Wachstum und Wohlstand sind in unserer globalen Welt zunehmend daran geknüpft, in wie weit man Zugang zu Information hat. In fünf Jahren wird dieser heute teilweise breite Graben durch den Fortschritt und die Verbreitung von mobilen Endgeräten bedeutend kleiner geworden sein. 2016 gibt es weltweit voraussichtlich 5.6 Milliarden mobile Endgeräte - auch und besonders in vielen heute noch unterentwickelten Regionen der Welt. IBM unterstützt heute bereits in den ländlichen Gebieten Indiens Menschen, die nicht Lesen und Schreiben können dabei, mit Hilfe von Sprachtechnologien und mobilen Endgeräten Informationen zu erhalten, von denen sie bisher ausgeschlossen waren. Die Bewohner von Dörfern können über Mobiltelefone beispielsweise Wettervorhersagen abhören, den Zeitplan für den Besuch des Arztes in ihrem Dorf erfahren oder sich über die aktuelle Preisentwicklung bei Getreide informieren. “Gedankenlesen” Science Fiction oder Realität? IBM Wissenschaftler erforschen Möglichkeiten, ob und wie sich eine unmittelbarere Verbindung zwischen Gehirn und Geräten herstellen lässt, um Abläufe wie von selbst passieren zu lassen. Schon heute gibt es auf dem Gebiet die Bioinformatik die ersten rudimentären Geräte, mit deren Hilfe Hirnströme gemessen werden und Gesichtsausdrücke maschinell interpretiert werden können. Bis in fünf Jahren werden wir die ersten einfachen Anwendungen in der Medizin, bei Videospielen und der Unterhaltungsindustrie sehen.
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jschroeper
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Eine weitere Prognose, hier von Progress Software
Hier eine weitere Prognose, diesmal etwas mehr in der "üblichen Art". Viele Grüße, jos Hier der Text: Progress Software prognostiziert IT-Trends für 2012 Cloud Computing, Social-Collaboration- und Datensicherheitslösungen sind nach Einschätzung von Progress Software die wichtigsten Themen auf der IT-Agenda von Unternehmen im nächsten Jahr. Im Zentrum steht dabei immer die Aufgabe, die operative Reaktionsfähigkeit zu verbessern. Progress Software, Anbieter von Unternehmens-Software, hat einen Ausblick auf die IT-Entwicklungen des nächsten Jahres vorgenommen. Unternehmen befassen sich im nächsten Jahr intensiv mit den IT-Themen Cloud Computing, Collaboration Tools und Web-basierten Applikationen. Grundlage der Einschätzungen bilden Gespräche mit Kunden von Progress Software und weitergehende eigene Analysen. Die acht wichtigsten Trends auf einen Blick: 1. Cloud Computing setzt sich weiter durch. Einer Umfrage von Progress Software zufolge wollen rund 25 Prozent der unabhängigen Softwarehersteller bis Ende 2012 eine öffentliche Cloud-Infrastruktur bereitstellen. Nach einer Evaluationsphase werden Unternehmen öffentliche Clouds produktiv nutzen, und die Nachfrage nach cloudfähigen Systemen und Cloud-Applikationen wird steigen. Dies gilt beispielsweise auch für zuverlässige, hochperformante Datenbankschnittstellen, die den Zugang zur Cloud ermöglichen. 2. Laufende Kosten reduzieren. Die Kosten zu senken, war 2011 einer der wichtigsten Gründe für die Einführung von Cloud Computing. Auch 2012 fokussieren sich Unternehmen auf das Thema Kostenkontrolle, um die Systemeffizienz zu steigern und Projekte zügiger abzuschließen. Unternehmen werden schrittweise Applikationen in die Cloud verlagern. Auch hier ist das Ziel, die Effizienz zu steigern. 3. Fokus auf den sicheren Datenzugriff. Ohne eine sichere Authentifizierung und Autorisierung in der Cloud geht es nicht. Die Frage ist heute nicht mehr, mit welchen Endgeräten und über welche Kommunikationskanäle Daten in der Cloud zugänglich sind, sondern wie ein sicherer Zugriff mit jedem Gerät gewährleistet werden kann. Es muss klar geregelt sein, wer auf welche Daten Zugriff hat. Die Daten müssen verschlüsselt übertragen werden, um eine hohe Datensicherheit zu erzielen. Höchst zuverlässige Schnittstellen, wie sie ODBC bietet, bilden eine starke Verteidigungslinie, die Angriffe auf Applikationen erfolgreich abwehren können. 4. Nicht-webbasierte Applikationen werden weniger. In Anbetracht der stetig steigenden Gerätevielfalt werden bis zu 80 Prozent der in den Unternehmen eingesetzten Anwendungen webbasiert sein. Jede neue Business-Applikation wird geschäftsprozess-, web- und cloudfähig sein. Unternehmen werden verstärkt Tools einsetzen, mit denen sie eine Brücke zu vorhandenen Anwendungen und Daten bauen können, die sie noch benötigen. 5. IT-Kontrolle an den Unternehmensgrenzen. Mehr als die Hälfte aller Daten und Applikationen, die ein Unternehmen nutzt, werden sich bei Outsourcing-Partnern, Lieferanten und in externen Datenbanken befinden. Hier müssen Unternehmen wirksame Maßnahmen ergreifen, um ihre Mission-critical Daten und Applikationen effizient zu schützen. 6. Die Datenflut beherrschen. In den Unternehmen wachsen die Datenberge unaufhörlich an, und es wird immer schwieriger, die sprichwörtliche "Stecknadel im Heuhaufen" zu finden. Gefragt sind heute leistungsfähige Analysemethoden und -Tools, um zum Kern vorzustoßen und die businessrelevanten Daten aufzuspüren. Unternehmen werden daher verstärkt relational und nicht-relational arbeitende Suchwerkzeuge nutzen, mit denen sie die Datenberge gezielt durchforsten können. 7. Freeware hat ihre Grenzen. Noch immer verlassen sich viele Unternehmen bei der Abwicklung von Geschäftsprozessen über das Internet auf Freeware oder kostenlose Open-Source-Lösungen, die deutliche Schwächen bei der sicheren Datenübertragung aufweisen. Unternehmen werden 2012 verstärkt in zuverlässige und leistungsfähige Connectivity-Lösungen investieren, mit denen sie Transaktionen über das Web effizient und sicher abwickeln können. 8. Social-Collaboration-Lösungen setzen sich durch. In immer mehr Unternehmen kommen Kommunikations- und Kollaborationsmethoden zum Einsatz, wie sie von Social-Media-Plattformen bekannt sind. Die Anbieter von Unternehmenssoftware werden zunehmend Social-Collaboration-Funktionen in Business-Applikationen integrieren und Unternehmen ermöglichen, intern und unternehmensübergreifend effizienter miteinander zu kommunizieren und zu kooperieren. "Die Rolle der IT in den Unternehmen wird sich im nächsten Jahr weiter wandeln. Organisationen werden verstärkt Cloud Computing sowie Social-Collaboration- und Mobility-Lösungen einsetzen, um ihre Effizienz zu steigern", sagt Dr. John Bates, Chief Technology Officer bei Progress Software. "Alle Gruppen in einem Unternehmen erwarten mehr Transparenz. Um diese Anforderung erfüllen zu können, muss die IT hergebrachte Pfade verlassen, flexibler werden und schneller auf komplexe Anforderungen aus einem wettbewerbsintensiven Umfeld reagieren."
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