Stulz, Spezialist für betriebssichere Kühllösungen mit Sitz in Hamburg, erweitert sein Angebot an Kaltwassersätzen im Leistungsbereich von 20 bis 100 kW. Die Chiller aus der CyberCool-Indoor-Serie sind nach Angaben des Herstellers speziell für die Innenaufstellung entwickelt und ab sofort auch als EC-Variante erhältlich. Dank eines maximalen Temperaturbereichs am Kaltwasseraustritt von 4 bis 18 °C sollen die Kaltwassererzeuger ein breites Einsatzspektrum bieten, etwa in Rechenzentrum, der Medizintechnik oder in der Prozessindustrie.

Die Kaltwassersätze der CyberCool-Indoor-Serie sind mit drei verschiedenen Kältesystemen lieferbar: luftgekühlt mit externem Kondensator, wassergekühlt mit Rückkühler oder als besonders energieeffizientes System mit indirekter Freikühlung und intelligenter Umschaltung der Betriebsarten (DX, Mix, FK). Alle drei Kältesysteme sind auf Wunsch ab sofort mit stromsparendem EC-Kompressor erhältlich. In den EC-Varianten sind zwei vollständige, redundante Kältekreisläufe verbaut. Neben dem standardmäßigen On/Off-Kompressor sorgt dabei ein zusätzlicher stufenlos drehzahlgeregelter Kompressor für hohe Wirkungsgradwerte im Teillastbetrieb. Das System reagiert laut Stulz besonders schnell auf dynamische Lastschwankungen ohne zu takten. Die integrierte Softstart-Funktion schone darüber hinaus die kältetechnischen Komponenten und stelle so eine lange Lebensdauer sicher.

Um eine einfache Montage und Einbringung zu ermöglichen, sind die Indoor-Chiller so konstruiert, dass sie durch alle gängigen Standardtüren passen. Die kältetechnischen Bauteile sind zudem in einem modernen Gehäuse integriert. Wegen der räumlichen Trennung von Kompressoren und Rückkühlern sowie durch die allgemeine Verwendung laufruhiger Komponenten sollen keine Schallpegelspitzen im Außenbereich auftreten. Die Aufstellung der Kaltwassererzeugung unmittelbar am Verbraucher reduziert Leitungsverluste und sorgt gleichzeitig für eine energieeffiziente und zuverlässige Klimatisierung – auch bei schwierigen baustatischen Gegebenheiten, in hygienisch sensiblen Bereichen oder innerhalb von Gebieten mit strikten Schallemissionsvorgaben.

Ergänzt wird das Konzept der neuen Geräte durch einen frontseitigen Service-Zugang: Alle aktiven Komponenten wie Kompressoren, Expansionsventile und Pumpen sind laut Stulz daher leicht zu warten. Darüber hinaus bietet der Hersteller ein umfassendes Portfolio an Ausstattungsoptionen, ein globales Service-Konzept mit schnellen Reaktionszeiten sowie eine Software- und Steuerungslösung aus eigener Entwicklung.

Weitere Informationen stehen unter www.stulz.de bereit.

 

 

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.