Der globale Cloud- und Netzwerkanbieter Interoute hat Edge SD-WAN (SD: Software-Defined) eingeführt. Dabei handele es sich um ein softwaregesteuertes Wide Area Network, das sich nahtlos in die Cloud-Struktur einfügen soll und auf diese Weise Kosten senkt und die Cloud-Anwendungs-Performance durch intelligentes Verwalten der Verbindungen zu Applikationen verbessert.

Mittels der Cloud-Struktur des Unternehmens vereine Edge SD-WAN öffentlich und privat zugängliche Netzwerke in einem dynamischen Applikationsnetzwerk. Es stelle sicher, dass Traffic über den schnellsten Weg geleitet wird, ohne die Verfügbarkeit zu beeinträchtigen oder teure, unbenutzte Backup-Leitungen zu verwenden, so der Hersteller.

Zudem passe sich das Netz der Cloud-Struktur kontinuierlich an und reroute sich selbstständig, um den Datenfluss zwischen lokalen Büros und der Private-Cloud-Umgebung des Unternehmens zu optimieren und Anwendungen aus der Public Cloud zu beschleunigen.

Edge SD-WAN wird nach Interoute-Angaben über die herstellereigene, globale Cloud-Struktur übermittelt. Diese verbinde 17 VDC-Cloud-Zonen (Virtual Datacenter), Colocation-Einrichtungen, Points of Presence und Cloud-Drittanbieter privater Backbone-Netzwerke mit einer extrem niedrigen Latenz. Außerdem übertrage man sensible Daten und kritischen Datenverkehr mittels dieses privaten globalen Netzwerks und leistungsorientierten Routings, so der Hersteller.

Die integrierte Netzwerkbeschleunigung nutze Deduplizierung und Kompression, um die Bandbreitenanforderungen zu reduzieren und geschäftsunkritischen Traffic via eines sicheren Tunnels über das öffentliche Internet zu leiten. Laut Herstellerbekunden durchlaufe die öffentliche Internetaktivität ebenfalls SD-WAN Edge Connect, um die Sicherheit gewährleisten zu können.

Weitere Informationen finden sich unter www.interoute.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.