Energieeffizienz

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Sensoren für das Rechenzentrum
geschrieben von Prof. Dr. Christian Paetz lehrt an der TU Chemnitz./jos am 04.08.2015
Die IT-Industrie ist von der Fähigkeit geprägt, auf Basis von immer mehr Daten immer bessere Entscheidungen treffen zu können. Dies wird allerdings erst dann ermöglicht, wenn hinreichend viele Daten in hinreichender Qualität zur Verfügung stehen. Schlagworte wie Industrie 4.0 oder Internet of Things beschreiben am Ende nichts anderes als die massenhafte Installation von Datenquellen – sprich Sensoren – in unserer Lebens- und Arbeitsumwelt. Ziel ist das immer bessere Erkennen von Gefahren und Optimierungsmöglichkeiten, um die Welt zu einem sichereren Ort mit besserer Ressourcennutzung zu machen und den Menschen von stupiden und wenig wertschöpfenden Tätigkeiten zu befreien.
Modulare Anlagen und DCIM-Software
geschrieben von Christian Stolte, Systems Engineer und Solutions Architect, und Thomas Nieschalk, Systems Engineer Cooling bei Schneider Electric IT Business, www.schneider-electric.de/jos am 03.08.2015
Cloud Computing und Virtualisierungstechnik stellen neue Anforderungen an das Design und die Konzeption von RZs. Höhere Leistungsdichten zugunsten einer maximalen Ausnutzung des Equipments führen zu neuen Hotspots, eng bestückte Racks zu einer schwachen Luftzirkulation. Hinzu kommen eine dichtere Verkabelung und die Vermischung von Zu- und Abluft. Ebenso bleibt die Dimensionierung des Klimasystems ein Thema für Rechenzentrumsplaner: Kühlanlagen setzten sie nach wie vor größer an als eigentlich nötig. Einen Ausweg bieten modulare Kühlsysteme in Kombination mit intelligenter Planungssoftware.
Energie-Management mit Sparpotenzial
geschrieben von Frank Leinhoss, Operations Manager Germany, Data Center Services bei Colt, www.colt.net./jos am 31.07.2015
Das richtige Energie-Management ist ein maßgeblicher Faktor für den Betrieb eines Rechenzentrums. Steigende Energiepreise und der gleichzeitige Druck, Kosten zu senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben, schaffen immer wieder neue Herausforderungen – denn Energie macht einen Großteil der Kosten eines RZs aus. Mit Maßnahmen wie einer angemessenen Kühlung und einem kontinuierlichen Monitoring lässt sich der Energieverbrauch erheblich senken.
Vodafone setzt auf M2M-Technik
geschrieben von Marc Büsgen, Head of M2M Central Europe bei Vodafone Global Enterprise, www.vodafone.de./jos am 07.10.2014
Was hat der Pollenflug mit der Energieeffizienz eines RZs zu tun? Im Rechenzentrum in Eschborn von Vodafone bringt das Energiedaten-Management auf Basis von Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) überraschende Erkenntnisse und trägt dazu bei, die Power Usage Effectiveness zu verbessern.
IT-Schränke klimaoptimiert verkabeln
geschrieben von Andreas Klees, Geschäftsführer von Easylan in Garching bei München, www.easylan.de./jos am 02.10.2014
IT-Schränke in Rechnerräumen sind oft voll bestückt mit aktiven Komponenten, Servern und Patch-Panels. Hinzu kommen Daten- und Anschlussleitungen. Der kühlende Luftstrom aus dem Doppelboden erreicht oft kaum noch die Hotspots im oberen Schrankbereich. Wenn die ersten Netzteile wegen Überhitzung ausfallen, besteht akuter Handlungsbedarf. Oft lässt sich schon mit einer durchdachten Verkabelung die Kühlung der aktiven Komponenten verbessern.
Baupläne für ein effizientes Rechenzentrum
geschrieben von Stefan Keller, Vertriebsleiter bei Noris Network in Nürnberg, www.noris.de./jos am 01.10.2014
Der Bedarf an neuen Rechenzentren in Deutschland ist groß. Laut Studien des Eco-Verbands verbrauchten Rechenzentren im Jahr 2012 noch über 60 Prozent mehr Strom, als die dort untergebrachten IT-Systeme benötigten. Da die Stromkosten ein wesentlicher Kostenfaktor im Betrieb sind, suchen Unternehmen neue, energieeffizientere Rechenzentrumskapazitäten.
Moderne USV-Anlagen senken die Betriebskosten nachhaltig
geschrieben von Hermann Hartwig, Senior Development Manager USV bei Huawei, www.huawei.de. Dietmar Ruscher ist technischer Geschäftsleiter bei Wöhrle Stromversorgungssysteme, www.woehrle-svs.de./jos am 29.09.2014
Es klingt logisch: Unterbrechungsfreie Stromversorgungen laufen immer und verbrauchen Strom. Moderne Anlagen, die auf modularen Konzepten basieren, verbrauchen allerdings deutlich weniger Strom als ihre traditionellen Vorgänger. Es ist folglich höchste Zeit, bestehende USV-Anlagen unter ökonomischen Gesichtspunkten genauer zu betrachten, auch dann, wenn sie funktionell noch eine lange Lebensdauer vor sich haben.
Enlogic warnt RZ-Betreiber davor, beim Energiesparen allein auf die Messgröße PUE zu vertrauen
geschrieben von LANline/pf am 06.09.2013

Betreiber von Rechenzentren sollten bei ihren Bemühungen um Energieeffizienz genauer hinzusehen, so ein Appell von Enlogic, Hersteller intelligenter Power Distribution Units (PDUs). In der Kritik steht dabei besonders die bekannte Messgröße PUE (Power Usage Effectiveness). Über intelligentes IT-Equipment hingegen lasse sich der Einsatz von Servern effektiv und somit energiesparend steuern.

Energie sparen dank Gleichstromtechnik
geschrieben von Dr. Wilhelm Greiner am 06.07.2012
Das Rechenzentrum, das im April in Lupfig bei Zürich die Pforten öffnete, ist nicht nur deshalb ein „grünes“ RZ, weil der Betreiber „Green“ heißt oder weil es auf der grünen Wiese entstanden ist. Vielmehr setzt der Betreiber auf Gleichstromtechnik von ABB und passende Proliant-Server von HP. Dies soll den Stromverbrauch wie auch die Kosten deutlich senken.
Kennzahlen im Rechenzentrum
geschrieben von Dr. Peter Koch/jos, Senior Vice President Engineering and Product Management für Knürr Racks & Integrated Cabinets bei Emerson Network Power. am 05.06.2012
Die durch Cloud Computing und den zunehmenden Einsatz mobiler Endgeräte beständig wachsende IT-Last einerseits und der drohende weitere Anstieg der Energiepreise andererseits führen dazu, dass das Thema Energieeffizienz in den Fokus der Rechenzentrumsbetreiber gerückt ist. Wie aber können die Betreiber feststellen, ob ihre Rechenzentren energieeffizient ausgestaltet sind, und wo gibt es Einsparpotenziale?Bei der professionellen Bewertung der Energieeffizienz eines Rechenzentrums helfen Kennzahlen. Etabliert hat sich dabei mittlerweile der PUE-Wert (Power Usage Effectiveness). Dieser beschreibt das Verhältnis des gesamten Stromverbrauchs eines Rechenzentrums zum Energieverbrauch der IT-Geräte.
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