Für den Einsatz in besonders rauen Umgebungen hat Axiomtek, ein Hersteller von Embedded Systemen und Industrie-PCs, das RISC-basierte Hutschienen-IoT-Gateway IFB122 vorgestellt. Es sei geeignet für eine Betriebstemperatur von -40° C bis 70° C und lasse sich in einem Spannungsbereich zwischen 9 V und 48 V DC betreiben. Zudem wiederstehe es Vibrationen von bis zu 5 G.

Darüber hinaus verfüge das IFB122 über einen PCI Express Mini Card Slot, einen SIM-Kartensteckplatz und zwei internen Antennen für die Anbindung über WLAN und 3G/4G. Durch die schnelle Datenübertragung und der Fähigkeit, verschiedene Geräte zu verwalten, ist das IP40-zertifizierte Hutschienen-Gateway nach Axiomteks Bekunden für Fernsteuerungs- und Überwachungs-Management-Anwendungen der Industrie 4.0 geeignet. Eine im Lieferumfang inbegriffene Wandhalterung soll eine flexible Montage ermöglichen.

Durch den verbauten ARM-Cortex-A7-Prozessor verfüge das Gateway außerdem über einen 256 MByte großen DDR3-Onboard-Speicher sowie über einen 4 GByte großen eMMC-Flash-Speicher. Die Größe des IFB122 gibt Axiomtek mit 31 x 100 x 125 mm an. Es verfüge über zahlreiche I/O-Anschlüsse, darunter zwei RS-232/422/485-Ports, zwei LAN-Ports mit 10/100 MBit/s sowie einen USB-2.0-Port und einen digitalen I/O (2-In/1-Out).

Auf der Frontplatte angebrachte LEDs zeigen den Gerätestatus an. Als Betriebssystem des Gateways dient Yocto Embedded Linux. Damit will Axiotek nach eigenen Angaben ein offenes Standard-Betriebssystem für die Entwicklung von Softwareprogrammen bereitstellen.

Weitere Informationen stehen unter www.axiomtek.de zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.