Mit einer modularen und technisch vorbereiteten Plug-and-Play-Bauweise wollen das Fachplanungsunternehmen ProRZ und ALHO Rechenzentren ein Rechenzentrum mit einer Fläche von 500 m² in einer 70 Prozent kürzeren Bauzeit ermöglichen. Dabei wollen beide Unternehme der gestiegenen Nachfrage nach Schnelligkeit und Flexibilität bei der Errichtung von großen, modularen Outdoor-Rechenzentren nachkommen. Schließlich wachse mit den Anforderungen an IT-Infrastrukturen auch der Bedarf nach einer schnellen Umsetzung von flexiblen Grundrissgestaltungen durch anpassbare RZ-Flächen, so ProRZ.

Durch die Modulbauweise sei es möglich, Data Center in kurzer Zeit zu planen und zu bauen. Darüber hinaus seien die Modulbau-RZs im laufenden Betrieb erweiterbar und lassen sich im Falle eines RZ-Umzugs problemlos abbauen sowie an einem anderen Ort wiederaufbauen, so das Fachplanungsunternehmen.

Die Hüllen der Rechenzentren werden als fertige Gebäudemodule in serieller Produktion witterungsunabhängig und unter ständiger Qualitätskontrolle vorgefertigt. Auf der Baustelle fügen die Hersteller diese dann als vollausgestattete Räume zusammen. Auf diese Weise spare man Kosten und verkürze die Bauzeit um rund 70 Prozent im Vergleich zu konventionellen Bauweisen, so ProRZ. Zudem garantieren die beiden Unternehmen die Lieferung zu einem Fixtermin. Durch die Plug-and-Play-Bauweise erfolge der Aufbau außerdem ohne Staubbildung oder Lärmbelastung.

Weitere Informationen finden sich unter www.prorz.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.