Die Website soll nur für ausgewählte Windows-Benutzer unter einem leicht zu merkenden Namen erreichbar sein, etwa zugriffstest.lanline.local. Wie lässt sich das Umsetzen?

Damit die Website unter einem solchen, leicht zu merkenden Namen erreichbar ist, muss der Administrator auf einem DNSServer, typischerweise ein DC, ein Alias mit Ziel auf den IIS anlegen. Im „Server Manager“ geht er dazu auf „Tools“ und dann auf „DNS“. Anschließend wechselt er in der Baumstruktur links auf „Forward Lookup Zone“ und macht einen Rechtsklick auf die gewünschte Zone (im Beispiel lanline.local). Im Kontextmenü geht der Administrator auf „New Alias (CNAME)…“ und gibt als Aliasnamen „zugriffstest“ ein. Das Ziel (FQDN), der IIS-Server, sollte er über den Auswahldialog wählen, um Tippfehler zu vermeiden. Eine CNAME-Alias-Anlage dauert ein paar Minuten, bis sich die DNS-Server abgeglichen haben.

Im IIS-Manager legt man anschließend auf dem Web-Server unter Sites eine neue Website an (Rechtsklick auf Sites in der Baumstruktur) und verknüpft diese mit dem zuvor definierten CNAME. Dann weist der Administrator den gewünschten lokalen Ordner auf dem Web-Server zu, beispielsweise „E:\inetpub_zugriffstest“. Der Funktionstest für Zugriff sollte nun positiv verlaufen („Verbinden als…“). Normalerweise ist eine Zuordnung einer spezifischen IP-Adresse nicht erforderlich. Um die Website vorzubereiten legt er im nächsten Schritt eine Testdatei, etwa index.html, im Ordner ab. Anschließend versucht er die Homepage unter dem CNAME mit einem Browser – noch ohne Anmeldung mit einem Windows-Benutzer – zu erreichen. Im nächsten Schritt lässt sich im IIS-Manager im Abschnitt „Authentifizierung“ die anonyme Anmeldung mit einem Rechtsklick deaktivieren und die Windows-Authentifizierung aktivieren. Abschließend muss der Administrator nur noch im Windows-Explorer die Berechtigungen für den Zugriff setzen.

Beim Funktionstest ist Normalerweise eine Zuordnung einer spezifischen IP-Adresse nicht erforderlich. Bild: Thomas Bär

Thomas Bär.