Oxygen Forensics, weltweit tätiger Entwickler und Anbieter von Tools für die Erfassung forensischer Daten von mobilen Geräten und Cloud-Services, veröffentlicht Version 9.4.2 seines Flaggschiff-Produkts Oxygen Forensic Detective. Die Lösung soll forensischen Experten erstmals die Möglichkeit geben, Daten aus gesperrten Motorola-Geräten auszulesen.

Forscher von Oxygen Forensics haben nach Angaben des Unternehmens vor Kurzem eine Methode entwickelt, um physische Dumps aus Motorola-Geräten zu extrahieren, unabhängig davon, ob die Bildschirmsperre aktiviert, der Bootloader gesperrt oder der FRP Lock installiert ist. Dabei werde ein Fastboot Image auf das Gerät geladen, das vorher in den Fastboot-Flash-Modus übergeht.

Die Datenextraktion erfolge nach wenigen manuellen Eingriffen auf dem untersuchten Gerät automatisch.

Die Datenextraktion erfolge nach wenigen manuellen Eingriffen auf dem untersuchten Gerät automatisch. Oxygen verwendet dazu den sogenannten Jet Imager, ein Modul, das die Datenextraktion von Android-Geräten beschleunigt.

Die Methode funktioniert laut Hersteller bei allen Motorola-Geräten, die nach 2015 auf den Markt gekommen sind. Die nächste Version von Oxygen Forensic Detective soll dem Unternehmen zufolge einen Zugang zu einer noch breiteren Palette von Motorola-Geräten ermöglichen.

Die Datenextraktion erfolge nach wenigen manuellen Eingriffen auf dem untersuchten Gerät automatisch. Oxygen verwendet dazu den sogenannten Jet Imager, ein Modul, das die Datenextraktion von Android-Geräten beschleunigt. Dies könne im Falle eines Verbrechens die Untersuchungen erheblich voranbringen, so das Unternehmen.

Mehr dazu unter www.oxygen-forensics.com.

 

 

 

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.