Um die Herausforderungen im Rechenzentrum im Zusammenhang mit dem stark wachsenden SSL-Verkehr und die zunehmende Zahl verschlüsselter Cyberangriffe und Malware besser bewältigen zu können, hat Radware mit der Alteon D Line eine neue Familie an ADCs (Application Delivery Controllern) vorgestellt. Diese umfasse physische und virtuelle Appliances sowie ein Portfolio an Software-Modulen und Abonnements, die zusätzliche Funktionen in den ADCs realisieren sollen.

Die Alteon D Line biete eine SSL-Performance mit bis zu 98.000 CPS (2k RSA) beziehungsweise 48.000 CPS (258-Bit ECC) und einem SSL-Durchsatz von bis zu 40G. Laut Radware ermögliche es die Produktfamilie, verschlüsselten Verkehr auf Security-Systemen am Perimeter als auch auf Applikations-Frontends kostengünstig zu überwachen. Dies sei vor allem in regulierten Bereichen erforderlich, etwa dem Gesundheitswesen, Finanzdienstleistern oder SaaS-Anbietern, da hier SSL besonders intensiv genutzt werde, um Vertraulichkeit und die Sicherheit der Kommunikation zu gewährleisten sowie Regulierungsstandards wie PCI/DSS, HIPAA oder GDPR zu entsprechen. Die herstellereigene patentierte Technik biete eine Ent- und Verschlüsselung für verschiedene Sicherheitstechnologien und ermögliche es dadurch, den zunehmend verschlüsselten Internetverkehr zuverlässig zu inspizieren.

Nach Bekunden des Herstellers basieren die physischen und virtuellen Appliances der Alteon D Line auf einer einheitlichen Architektur, die eine hohe SSL-Performance bieten soll und es Unternehmen erlaubt, sowohl im eigenen Netz als auch in Cloud-Umgebungen die für die Abwehr verschlüsselter Angriffe notwendigen Ressourcen breitzustellen.

Mit Defense Messaging bietet Radware nach eigenen Angaben zudem eine Lösung für die Kommunikation zwischen ADCs und Sicherheitssystemen wie dem herstellereigenen Attack Mitigation System gegen DDoS-Angriffe. Auf diese Weise will der Hersteller eine holistische Ende-zu-Ende-Sicherheitslösung bieten.

Darüber hinaus lassen sich alle Alteon-ADCs von Radware über eine umfassende Management- und Orchestrierungslösung verwalten. Dadurch sei eine komplette Kontrolle der gesamten Application-Delivery-Infrastruktur möglich. Laut Radware lassen sich diese außerdem in Open-Source- und Multivendor-Virtualisierungsumgebungen für SDN, SDDC, NFV und alle Cloud-Architekturen integrieren.

Weitere Informationen finden sich unter www.radware.de.

Die Alteon D Line biete eine SSL-Performance mit bis zu 98.000 CPS (2k RSA) beziehungsweise 48.000 CPS (258-bit ECC) und einem SSL-Durchsatz von bis zu 40G. Bild: Radware

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.