Der Object- und Cloud-Storage-Anbieter Scality hat mit „S3 Server 6.4“ eine neue Version seiner Open Source Software für sein Software-Defined-Storage-System „Ring“ für Object Storage vorgestellt. Das neue Release soll bessere Sicherheitsfunktionen für die Datensicherung, das Netzwerk- und Benutzer-Management und die Zugangskontrolle umfassen.

Dazu gehören unter anderem eine Verschlüsselung von gespeicherten Daten mit Integration in den Key Management Service (KMS) des Kunden, die Erweiterung des S3 IAM Modells für sichere Mandantenfähigkeit, granulare Zugangskontrolle sowie die Integration mit AWS Rest und nativen Tools für das Benutzer-Management. Weiter unterstützt S3 Server 6.4 Richtlinien für Gruppen und Zugangskontrollen sowie erweiterte Single-Sign-on-Funktionen für zeitlich begrenztes Credential Leasing und Expiration sowie S3-basierte Bucket- und Objekt-Versionierung für Compliance. Weiter soll die neue Version über einen Disaster-Recover-Modus für Business Continuity selbst im Fall eines Rechenzentrumsausfalls und des gleichzeitigen Ausfalls mehrerer Komponenten wie Laufwerk oder Server im verbleibenden Rechenzentrum verfügen.

Zudem hat Scality nach eigenem Bekunden verschiedene operative Unternehmensfunktionen in Ring 6.4 integriert. So soll das System-Monitoring nun API-Sonden auf Komponentenebene, Gesundheitschecks, integriertes Metadaten-Backup und -Restore, Hot Standby und Recovery für S3 an verschiedenen Standorten umfassen.

Weiter enthalten laut Hersteller die integrierten Restful APIs für Rechnungsstellung und Ausgleichsbuchung Metriken für die Speicherkapazität, Anzahl der Objekte, Bandbreite und Operationen pro Zeiteinheit. Zudem stellt Scality als Partner im AWS-APN-Programm mit diesem Release die S3-Server-Open-Source-Version auch über den Amazon AWS Marketplace bereit.

Weitere Informationen finden sich unter www.scality.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.