+++ Produkt-Ticker +++ Riverbed hat eine Reihe neuer SDN-Lösungen (Software-Defined Network) vorgestellt, die IT-Organisationen helfen sollen, Cloud-first-Strategien umzusetzen und ihre digitale Transformation zu beschleunigen. Zu den Neuerungen zählen Steelconnect 2.0, Riverbed Cloud-Ready Branch und Steelcentral SaaS.

Steelconnect wurde in Version 2.0 vorgestellt. Steelconnect ist eine anwendungsbezogen arbeitende SD-WAN-Lösung (Software-Defined WAN). Sie ersetzt laut Riverbed-Angaben manuell konfigurierte Router durch ein virtuelles Netzwerk-Design mit vollständig automatisierter Provisionierung und einfachem Change-Management. Dadurch könne ein Unternehmen über LANs, WANs und Public Clouds hinweg ein einziges softwaregesteuertes Netzwerk aufsetzen. Dieses vereine zentralisiertes Management, einen Cloud-zentrierten Workflow, automatische Anwendungsorchestrierung und integrierte Sicherheitsmechanismen.

Steelcentral ermöglicht die Überwachung der mittels Steelhead optimierten SaaS-Anwendungen eines Unternehmens. Bild: Riverbed

Steelcentral ermöglicht die Überwachung der mittels Steelhead optimierten SaaS-Anwendungen eines Unternehmens. Bild: Riverbed

Steelconnect 2.0 lässt sich mit Riverbeds Flaggschiff, der Steelhead WAN-Optimierung, integrieren. Außerdem biete die Lösung die Transparenz von Steelcentral, dynamisches Routing und Skalierbarkeit für große Unternehmensinstallationen.

 

Mit Cloud-Ready Branch wiederum kann ein Unternehmen laut Riverbed wählen, welche IT-Dienste es für welche Zweigstelle braucht: SD-WAN mit Cloud-Vernetzung, Zweigstellen-Netzwerke, integrierte Monitoring-Lösungen über Netzwerke und Anwendungen hinweg, integrierte WAN-Optimierung oder eine ausbaufähige Service-Plattform. So lasse sich die Zweigstellen-IT einfach, agil und skalierbar einsetzen und verwalten.

 

Steelcentral dient dabei als Kommandozentrale für das Anwendungs-Performance-Management. Die Lösung biete Performance-Monitoring und -Management für Public-, Private- und Hybrid-Cloud-Umgebungen. Die neue Version beziehe dank der kürzlich erfolgten Übernahme von Aternity jedes Gerät in die Überwachung ein und biete mit Steelcentral SaaS den vollständigen Überblick in oder außerhalb der Cloud.

 

Steelfusion schließlich biete Unternehmen eine größere Flexibilität, wenn sie ihre verteilte Infrastruktur in eine agile, sichere und kostengünstige softwaregesteuerte Zweigstellenlösung verwandeln wollen. Steelfusion lasse sich dazu in der IBM Cloud, einer IaaS-Cloud-Plattform oder virtuell mit Virtual Steelfusion Edge implementieren. So könne ein Unternehmen die Zweigstellen-IT im eigenen RZ, in der Cloud oder in einer Hybridarchitektur zentralisieren.

 

Weitere Informationen finden sich unter www.riverbed.com.

 

Dr. Wilhelm Greiner ist Stellv. Chefredakteur der LANline.