Der Anbieter von Test-, Visualisierungs- und Sicherheitslösungen Ixia ermöglicht nun auch die Integration von Public-Cloud-Umgebungen in seine Visibility-Architektur Cloudlens. Die reine SaaS (Software as a Service)-Lösung „Cloudlens Public“ soll der Cloudlens-Plattform eine End-to-End-Visibility in der Public Cloud ermöglichen. Anwender seien dadurch in der Lage, Daten in der Public Cloud zu erfassen und zu filtern. Als SaaS-Plattform führe sie alle notwendigen Aktionen im Hintergrund aus und entlaste die Nutzer so vom Management der Visibility-Umgebung.

Nach Bekunden des Herstellers skaliert die Sichtbarkeit On-Demand mit Quell- und Toll-Instanzen. Um die Daten zu erfassen und zu filtern, verwendet Cloudlens Public die nativen Metatags der Cloud-Plattform. Außerdem sei die SaaS-Lösung einfach zu implementieren und zu betreiben. Dazu bietet das Web-Interface ein Drag and Drop GUI und den Zugang zu allen relevanten Daten. Die Erweiterung verwaltet die gesamte Visibility im Backend, sodass laut Ixia eine Modifizierung der bestehenden Architekturen nicht nötig ist.

Um Single Points of Failure zu vermeiden, filtert die Lösung die Daten jeder Quellinstanz. Durch die Einbettung von Visibility in die Struktur der Instanz sollen zudem mögliche Interferenzen zwischen Instanzen vermieden und dadurch die Sicherheit erhöht werden. Darüber hinaus sei keine Entschlüsselung erforderlich, da Cloudlens Public hinter den SSL-Offload-Services läuft. Zudem erfolgen die Filterungsoptionen an den Quell-Instanzen, was die Tools entlastet und die benötigte Bandbreite reduziert, so Ixia.

Cloudlens Public soll zunächst für Amazon Web Services (AWS) verfügbar sein. Im zweiten Halbjahr 2017 plant Ixia die Unterstützung von Microsoft Azura und Google Cloud.

Weitere Informationen finden sich unter www.ixiacom.com.

Mit Cloudlens Public ermöglicht Ixia nun die Integration von Public-Cloud-Umgebungen in seine Visibility-Plattform Cloudlens. Bild: Ixia

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.