Panduit, Anbieter von physischer Infrastruktur für Rechenzentren, will mit seinem vor Kurzem vorgestellten AWG-28-Verkabelungssystem ein besonders hohes Einsparungspotenzial schaffen und nutzen. Mit dem System lässt sich laut Panduit eine bis zu 50-prozentige Platzreduzierung erzielen, verbunden mit einer erheblichen Kostenreduzierung gegenüber herkömmlichen AWG-24-Verkabelungssystemen. AWG-Kabel-28 haben einen bedeutend kleineren Durchmesser als die allgegenwärtigen AWG-24-Kupferleiter, die gewöhnlich in Netzwerkschränken und Rack-Installationen zum Einsatz kommen.

Abhängig vom Kabeltyp biete das Panduit-AWG-28-Kabel eine 59 bis 52 prozentige Reduzierung der Größe. Zum Beispiel hat ein Kategorie-6-Kabel mit AWG-28-Drähten einen Durchmesser von 3,8 mm, was 41 Prozent der ursprünglichen Größe eines typisches AWG-24-Kategorie-6-Kabels entspricht. Kategori-5e- und Kategorie-6-Patch-Kabel bieten Einsparungen in vergleichbarer Größe.

Die Notwendigkeit, immer höhere IT-Kapazitäten in gleichbleibenden oder kleineren Platzgegebenheiten bereitzustellen, habe zu überfüllten Kabeltrassen und Racks in unzähligen Rechenzentren geführt. Daraus resultieren laut Panduit überlastete Kabelwege, unzureichender Platz für neue Geräte und die Herausforderung vieler dicker Kabel im hochdichten Patch-Panel. Patch-Kabel mit kleinem Durchmesser können diese Probleme beheben, da sie das hochdichte Patchen vereinfachen. Darüber hinaus würden Umzüge, Ergänzungen und Veränderungen viel simpler und schneller.

Laut Panduit haben die zuständigen Normenausschüsse damit begonnen, die AWG-28-Verkabelung als Standard zu qualifizieren. Derzeit erfülle das Panduit-AWG-28-Kabel alle Leistungsstandards, allerdings nicht die 22-26-AWG-Größenanforderung.

Weitere Informationen stehen auf www.panduit.de zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.