Der Netzwerkhersteller Cisco hat sein Unified Computing System (UCS) um eine Storage-optimierte Server-Linie erweitert. Der erste Storage-Server der UCS S-Serie unter dem Namen UCS S3260 eignet sich nach Herstellerangaben für datenintensive Workloads wie Big Data, Streaming und Collaboration. Zudem ist er laut Cisco für die Bereitstellung von softwaredefinierter Speicher-, Objektspeicher- und Datenschutzlösungen ausgelegt. Darüber hinaus stellt der Netzwerkriese die Hybrid-Cloud-Softwarelösung Cisco One Enterprise vor. Sie soll Anwendungsteams über ein Self-Service-Portal die individuelle Anpassung eingesetzter Cloud-Umgebung ermöglichen.

Beide Erweiterungen gehören laut Cisco zu der neuen Rechenzentrumsarchitektur des Netzwerkausrüsters. Diese soll Unternehmen dabei unterstützen, die Vorteile von Cloud- und On-Premise-Rechenzentren zu kombinieren. „Unternehmen brauchen Lösungen, um in Echtzeit auf die rasant wachsenden Mengen unstrukturierter Daten zugreifen und diese analysieren zu können“, sagt Ulrich Hamm, Manager Systems Engineering Data Center bei Cisco Deutschland.

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Der Storage-Server UCS S3260 lässt sich aus verschiedenen modularen Bausteinen konfigurieren.

Mit einer Speicherkapazität von bis zu 600 TByte pro System soll der UCS S3260 eine Skalierung auf bis zu Petabytes sowie Cachebeschleunigung und eine einheitliche E/A-Konnektivität für jede Art von Datenspeicherung bieten. Unternehmen haben laut Herstellerangaben dadurch die Möglichkeit, von inaktiven Daten in Warehouse und Cloud zu dynamischen Anwendungen auf einer Cloud-fähigen Plattform mit schneller Verarbeitung zu wechseln.

Weitere Informationen stehen unter www.cisco.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.