Der NAS-Spezialist Synology hat mit der FS1018 und DS218 sein Portfolio um zwei neue Desktop-NAS-Server erweitert. Bei der FS1018 handelt es sich um ein All-Flash-NAS-System, das der Hersteller nach eigenen Angaben für I/O-intensive Anwendungen entwickelt hat. Die DS218 soll sich aufgrund ihres Preis-Leistungsverhältnis als Private Cloud für Heimanwender oder kleine Büros eignen.

Die FS1018 verfügt laut Hersteller über eine niedrige Latenz und dank der SSD-Einschübe über einen kompakten Formfaktor. Im Inneren der Flashstation befindet sich eine „Intel Pentium D1508 Dual Core“-CPU und 8 GByte DDR4 EEC RAM, die sich auf bis zu 32 GByte erweitern lassen. Das All-Flash-NAS-System soll neben den vier Gigabit-Ethernet-LAN-Ports auch höhere Leistungsoptionen unterstützen. So lassen sich kompatible Add-on-Netzwerkkarten über den integrierten PCIe-3.0×8-Slot zusätzlich installieren, sodass laut Synology über 40.000 4K Random Write IOPS möglich sind.

Die Hardware liefert nach Synology-Bekunden auch bei Multitasking und beim Hosting mehrerer virtueller Maschinen die benötigte Leistung und einen hohen Datendurchsatz. Der neue Virtual Machine Manager erlaube es dem Administrator, neue Software in einer sicheren Sandbox-Umgebung zu testen, Rechner zu isolieren und die Flexibilität des Servers zu erhöhen.

Die DS218 ist eine 2-Bay-NAS mit einem 64-Bit-Quad-Core-Prozessor und 2 GByte DDR4 RAM. Den sequenziellen Datendurchsatz gibt Synology mit jeweils über 112 MBit/s für Lese- und Schreibvorgänge an. Zudem sei das NAS-System für 10-Bit-4K-H.265-Videotranskodierung mittels Video Station optimiert.

Weitere Informationen finden sich unter www.synology.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.