Mit den beiden NAS-Systemen SC180 und SE300 hat Thecus sein neues „All-Flash Array Storage“-Portfolio vorgestellt. Beide Geräte bilden die neue Lightningpro-Serie des Herstellers, die für wichtige und geschäftskritische Anwendungen großer Unternehmen konzipiert ist. Die NAS-Systeme bieten Platz für acht oder zehn SSDs (Solid-State Drives), verfügen über mehrere 10-Gigabit-Anschlüsse sowie über Datenschutzfunktionen.

Bei dem SC180 handele es sich um ein 1HE-Rackmount-NAS, das auf zehn Hot-Swap-fähigen SATA-SSDs mit einer Leistung von 360.000 IOPS basiert. Für den Einsatz in Unternehmen, die mehr Leistung benötigen, ist hingegen das SE300 ausgelegt. Das Rackmount-NAS mit ebenfalls einer Höheneinheit erreicht laut Thecus mehr als 700.000 IOPS bei zufälligen 4KB-Schreibaktionen. Acht SSDs mit NVMe-Schnittstelle verleihen dem System die nötige Performance, so Thecus.

Die herstellereigene Flexiremap-Technik soll die zufälligen Schreibzugriffe in einen sequentiellen Datentransfer umsortieren und dadurch die Schreibleistung erhöhen. Anders als RAID-Algorithmen sortiere die Technik die für eine Optimierung geeigneten Daten, bevor sie diese auf den Flash-Speicher verschiebe. Nach Bekunden des Herstellers lassen sich im Vergleich zu traditioneller RAID-Technik die Lösch- und Schreibzyklen für Flash-Chips auf diese Weise deutlich reduzieren. Auch senke man den Overhead und verlängere die Lebensdauer der SSDs.

An weiteren Funktionen bringt die Lightningpro-Serie laut Herstellerangaben unter anderem die Integration in eine Softwareplattform, Fehlertoleranz und automatische Datenwiederherstellung beim Plattentausch sowie eine gleichbleibende Leistung unabhängig von der Belastungsintensität mit.

Weitere Informationen finden sich unter german.thecus.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.