+++ Produkt-Ticker +++ Eaton hat eine neue Software zur Überwachung von Rechenzentren eingeführt, um IT-Managern einen umfassenden Überblick über die Infrastruktur ihrer IT-Installationen zu ermöglichen: Die Lösung „Intelligent Power Manager (IPM) Infrastructure“ erlaubt es Betreibern von IT-Räumen und Rechenzentren laut Hersteller, die Leistung ihrer Rechenzentren sowie die Umwelt- und physischen Kapazitätskennzahlen innerhalb ihrer IT-Infrastruktur schnell und einfach zu verstehen und zu überwachen.

Mit diesen Informationen könnten IT-Manager Änderungen planen, Zwischenfälle vorhersehen und durchdachte Management-Entscheidungen treffen. Die IPM-Infrastructure-Software basiert dabei auf dem „42Ity“-Open-Source-Projekt, das eine herstellerneutrale Datenbeschaffung und die Integration von Produkten anderer Lieferanten ermögliche.

Die schnell und einfach zu verwendende Software sei in einem „Intelligent Power Controller“ von Eaton integriert. Der kompakte Controller im 1-HE-Format mit halber Breite beinhalte einen umfassenden Satz von Ethernet-, seriellen Kommunikations- und USB-Ports sowie E/A-Prozesskanälen.

Diese große Bandbreite an Ports und Protokollen ermöglicht nach Aussage des Herstellers die Nutzung des Controllers als lokales zentrales Datendepot durch andere Geräte, wie zum Beispiel intelligenten Power Distribution Units (PDUs) und unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USVs). Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren könnten ebenfalls angeschlossen werden.

Eaton: Die Daten von IPM Infrastructure können auf einem verbundenen Gerät über eine intuitive Web-Oberfläche angezeigt werden, wodurch eine schnelle Reaktion auf Ereignisse und eine verkürzte mittlere Reparaturzeit ermöglicht werden.

Eaton: Die Daten von IPM Infrastructure können auf einem verbundenen Gerät über eine intuitive Web-Oberfläche angezeigt werden, wodurch eine schnelle Reaktion auf Ereignisse und eine verkürzte mittlere Reparaturzeit ermöglicht werden.

Für die für 2017 vorgesehene Version seien zusätzliche Sensoren zur Überwachung weiterer Umweltfaktoren geplant. Zu den unterstützten Protokollen zählen TCP/IP, HTTP/HTTPS, SNMPv1, SNMPv2c, Eaton XML/PDC und SSH-Konsolenzugriff.

All diese Daten könnten auf einem verbundenen Gerät über eine intuitive Web-Oberfläche angezeigt werden, wodurch eine schnelle Reaktion auf Ereignisse und eine verkürzte mittlere Reparaturzeit (MTTR – Mean Time To Repair) ermöglicht würden.

Die Daten können laut Hersteller auch an andere Netzwerkstandorte und Softwareumgebungen migriert und in einfach zu nutzende Anwendungstrendanzeigen und -grafiken konvertiert werden. Somit erhielten die Betreiber einen besseren Überblick über die Entwicklung ihrer IT-Räume oder ihrer Rechenzentrumskapazität.

 

IPM Infrastructure ist laut Hersteller zwar als eigenständiges Produkt erhältlich, Eaton biete die Software jedoch auch als integrierte Komponente seiner umfassenden Drei-Layer-Strategie für IT-Räume und Rechenzentren an:

  • Das erste Layer beziehe sich auf die physische Infrastruktur, wie sie mit Eatons „Intelligent Power Chain“ (USVs, Power Distribution Units, IT-Racks) implementiert wird.
  • IPM Infrastructure sei das zweite, auf betriebliche Performance ausgerichtete Layer.
  • Das dritte, auf Virtualisierung und Cloud-Plattform-Steuerung ausgerichtete Layer werde von der vorhandenen IPM-Software von Eaton bereitgestellt. Es könne in IT-Plattformen wie VMware integriert werden und biete die Möglichkeit der Überwachung und Verwaltung von Stromversorgungsgeräten über das Virtualisierungs-Dashboard und triggere vordefinierte, ereignisgesteuerte Richtlinien. Selbst eine Livemigration virtueller Maschinen auf einen Backup-Standort oder in eine Cloud sei möglich.

 

IPM-Infrastructure steht zunächst für kleinere IT-Installationen mit bis zu zehn Racks zur Verfügung. Die Version für komplexere Installationen ist für 2017 geplant. Weitere Informationen über die IPM-Infrastructure-Lösung finden Sie unter www.eaton.eu/ipminfrastructure.

Kurt Pfeiler ist Redakteur bei der LANline.