Die Datenraten in Computeranwendungen, Entertainmentfunktionen und Gebäudeautomation steigen stetig. Immer mehr und immer vielseitigere Anwendungen und Endgeräte sind in die Datennetze eingebunden und erhöhen den Bandbreitenbedarf. Die physikalische Grundlage dafür bildet eine anwendungsneutrale und strukturierte Verkabelung. Die Entwicklung von Datenkabeln mit herausragenden Hochfrequenzübertragungseigenschaften nach den neuesten normativen Anforderungsprofilen mit hohem Performancecharakter spielt daher für die Zuverlässigkeit der Datenübertragung eine entscheidende Rolle. Mit dem neuen Zertifikat „HF geprüft“ prüft und zertifiziert das VDE-Institut die Hochfrequenz-Übertragungseigenschaften von Verkabelungen und versieht sie mit einem speziellen Label.

Leoni Kerpen wolle damit seine besondere Rolle in der Herstellung von Datenkabeln nach dem neuesten Stand der Technik zum Ausdruck bringen, heißt es seitens des VDE. Mit Megaline-Kupferdatenkabeln und der Systemtechnik entstehen so Hochleistungssysteme für die strukturierte Gebäudeverkabelung.

Alle höherwertigen Datenkabeltypen ab Kategorie 6 der Markenlinie Leoni Megaline sind einer aktuellen Mitteilung zufolge nun nicht mehr nur mit den klassischen VDE-Zeichen ausgezeichnet, sondern auch mit dem neuen VDE-Eigenschaftszertifikat. Als Grundlage dazu dienen verschiedene Normen, insbesondere die erst im April erschienene IEC 61156-9 und IEC 61156-10 (Kategorie 8.2).

„Wir freuen uns, mit Leoni Kerpen einen Partner gefunden zu haben, dem die Sicherheit der Verbraucher und die Erfüllung normativer Produkteigenschaften ebenso wichtig ist wie uns.“, erklärt Sven Öhrke, Vertriebsleiter des VDE-Instituts und Geschäftsführer VDE Global Services, bei der Zertifikatsübergabe an Leoni- Kerpen-Geschäftsführer David Schlenter.

Weitere Informationen gibt es unter www.vde.com und www.leoni-data.com.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.