Unternehmen setzen verstärkt auf agilere und Service-orientierte IT-Modelle, die sich aus Private und Public Clouds zusammensetzen, so VMware. Mit Cloud Foundation 2.3 hat der Virtualisierungsspezialist nun eine neue Version seiner integrierten Hybrid-Cloud-Plattform vorgestellt, die eine effiziente Verwaltung und Bereitstellung von Compute-, Netzwerk-, Storage- und Anwendungsdiensten in Hybrid-Cloud-Umgebungen durch die Integration von vRealize Automation, vRealize Operations und vRealize Log Insight ermöglichen soll.

Mit Cloud Foundation bestehe für Anwender die Möglichkeit, eine Hybrid-Cloud-Umgebung zu schaffen, dessen Infrastruktur sich On-Premise bereitstellen oder als Service aus der Cloud heraus ausführen lässt. Auf diese Weise sollen Nutzer von den Vorteilen verschiedener Cloud-Umgebungen profitieren können.

Mit der neuen Version hat VMware nach eigenen Bekunden seine Cloud-Plattform um zusätzliche Cloud-Management-Funktionen erweitert, sodass Unternehmen traditionelle Cloud-basierte Anwendungen ausführen können, ohne diese neu erstellen zu müssen. Mit dem herstellereigenen SDDC Manager automatisiere Cloud Foundation die Bereitstellung und Konfiguration von vRealize Automation, vRealize Operations und vRealize Log Insight als Teil der standardisierten Plattform-Architektur.

Darüber hinaus soll die Integration von Cloud Foundation 2.3 mit vRealize Automation eine größere Flexibilität ermöglichen, die auf einer automatisierten Bereitstellung von Anwendungs- und Infrastruktur-Services über Self-Service-Funktionen und Day-2-Funktionen in einer Hybrid Cloud basiert. Nutzer sollen etwa komplette Anwendungs- und Infrastruktur-Stacks in Form von Blueprints modellieren können, die Rechen-, Speicher-, Netzwerk- Sicherheitsressourcen umfassen sowie alle Verknüpfungen miteinander verbinden. Dabei stellen vRealize Operations und vRealize Log Insight gemeinsam intelligente Operationen bereit, die Unternehmen bei der Planung, Verwaltung und Skalierung ihrer Hybrid-Cloud-Implementierungen helfen sollen.

Mit Cloud Foundation 2.3 bietet VMware nach eigenen Angaben zudem einen heterogenen Server-Support für verschiedene Server-Modelle in einem einzigen Rack sowie die Möglichkeit, spezifische Server für jede Workload-Domain auszuwählen. IT-Abteilungen sollen durch die Unterstützung unterschiedlicher Hardware in der Lage sein, einen höheren RIO durch vorhandene Hardware zu erzielen.

Des Weiteren umfasst Cloud Foundation ein komplettes Set an softwaredefinierten Services für Compute, Storage, Netzwerk, Security und Cloud-Management, so der Hersteller. Zudem soll das integrierte und automatisierte Lifecycle-Management die Verwaltung des Software-Stack von der Implementierung bis hin zu Patches und Upgrades vereinfachen. VMware bietet Cloud Foundation als On-Premise-Implementierung oder als Service in der Public Cloud über VMware Cloud on AWS, IBM Cloud for VMware Solutions, CenturyLink, Fujitsu K5, OVH und Rackspace Private Cloud powered by VMware an.

Cloud Foundation 2.3 soll im Februar 2018 verfügbar sein. Darüber hinaus will VMware nach eigenen Angaben mit Cloud Foundation 2.3 zwei neue herstellereigene Cloud Foundation SKUs mit neuen Cloud-Management-Funktionen einführen.

Weitere Informationen stehen unter www.vmware.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.