Unternehmen haben in letzter Zeit vermehrt mit Schadsoftware zu kämpfen, darunter auch eine Welle von Ransomware (Erpressungstrojaner) wie WannaCry. Kürzlich folgte NotPetya (auch Nyetya oder ExPetr genannt), eine Schadsoftware, die als Ransomware auftrat – wenngleich sie laut einigen Experten keine Erpressersoftware ist, sondern vielmehr rein darauf ausgerichtet, die Endgeräte unbrauchbar zu machen. Vor diesem Hintergrund will nun Kaspersky Lab Organisationen im Kampf gegen Ransomware mit einer aktualisierten, kostenfreien Version des Kaspersky Anti-Ransomware Tools for Business unterstützen.

Das Tool beinhaltet die System-Watcher-Technik von Kaspersky Lab, mit der verdächtige Ransomware-Aktivitäten entdeckt, temporäre Backups betroffener Dateien erstellt sowie Roll-Backs maliziöser Änderungen durchgeführt werden können – laut Hersteller, ohne das System dabei zu beeinträchtigen. Das Kaspersky Security Network (KSN) liefere dabei innerhalb des Tools die Security Intelligence von Kaspersky Lab. Laut Hersteller ist das Werkzeug mit IT-Sicherheitslösungen von Drittanbietern kompatibel, einfach zu installieren und benötigt keine tiefgreifenden Technologiekenntnisse für Implementierung, Konfiguration und Verwaltung.

Bereits die Vorgängerversion des Anti-Ransomware Tools for Business wurde laut Kaspersky Lab in den vergangenen zwölf Monaten von 100.000 Unternehmen weltweit heruntergeladen. Das Kaspersky Anti-Ransomware Tool for Business ist kostenfrei abrufbar unter go.kaspersky.com/Anti-ransomware-tool. Aktuelles zu Viren, Spyware, Spam sowie Informationen zu IT-Sicherheitsproblemen und -Trends finden sich unter de.securelist.com/ und auf dem Kaspersky-Blog unter blog.kaspersky.de/.

Dr. Wilhelm Greiner ist Stellv. Chefredakteur der LANline.