A10 Networks hat mit der Einführung von containerbasierten Lösungen zur Bereitstellung sicherer Anwendungsdienste sein Multi-Cloud-Portfolio erweitert. Die Cloud-fähigen Containerlösungen für die hauseigenen Thunder-ADC- (Application Delivery Controller), CGN- (Carrier-Grade Networking) und CFW-Lösungen (Convergent Firewall) sollen einen Datendurchsatz von bis zu 200 GBit/s ermöglichen. Auf diese Weise will der Hersteller die Performance, Sicherheit und Verfügbarkeit von Anwendungen steigern.

Unternehmen seien dadurch in der Lage, kritische Workloads in Multi-Cloud-Umgebungen sicher und auf Hyperscale-Level auszuführen, so A10 Networks. Da Organisationen heute durchschnittlich fünf Cloud-Angebote nutzen (laut Flexeras „RightScale 2019 State of the Cloud Report“) nutzen, müssen sie komplexe Anwendungen auch über verschiedene Umgebungen hinweg verwalten können. Darüber hinaus benötigen sie Lösungen, die ein zentrales Management sowie Analysen über die gesamte Anwendungsinfrastruktur hinweg ermöglichen, so A10 weiter. Hier sollen die containerbasierten Thunder-Lösungen ansetzen.

Sie erleichtern laut Hersteller den Support zahlreicher Anwendungsarchitekturen, von traditionellen, monolithischen bis hin zu verteilten Mikro-Services. Dies sei mit demselben Code, derselben umfassenden Management-API und demselben Funktionsumfang möglich, sodass Unternehmen neue und ältere Services kombinieren können. Auch soll sich auf diese Weise der Konflikt zwischen NetOps/SecOps und DevOps beseitigen lassen, da die Lösungen eine einheitliche und konsistente Anwendungs-, Funktionsset- und Policy-Kontrolle in traditionellen Rechenzentrums- und Multi-Cloud-Umgebungen ermöglichen.

Zudem sollen Thunder-Container auch unter Kubernetes laufen. Der Einsatz auf Cloud-Umgebungen wie AWS, Microsoft Azure und Google Cloud Platform sei ebenso problemlos möglich wie in privaten Rechenzentren.

Weitere Informationen finden sich unter www.a10networks.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.