Aagon hat seine Client-Management-Plattform ACMP in der neuen Version 5.4.2 mandantenfähig ausgelegt. Zudem, so das Softwarehaus aus Soest, könne der Administrator Schwachstellenscans nun in Sekundenschnelle durchführen.

Mit ACMP 5.4.2 ist es laut Aagon möglich, Zugriffsrechte nur für bestimmte Clients und Server zu vergeben. Dies erlaube es, Mandanten – beispielsweise Niederlassungen oder auch Abteilungen – und Mandantengruppen anzulegen und diesen die entsprechenden Clients, Server sowie Benutzer zuzuweisen. Je nach Berechtigung könne sich der Administrator bei einem oder auch bei mehreren Mandanten anmelden und die Endpunktverwaltung übernehmen.

Zugleich habe man den Schwachstellenscan erheblich beschleunigen können. Dazu hat Aagon nach eigenem Bekunden den bislang genutzten Open-Source-Schwachstellenscanner OVALdi durch eine Eigenentwicklung ersetzt. Diese arbeite mit Indexierung statt nur auf Dateiebene und sei deshalb deutlich schneller: Habe beispielsweise der Scan einer ungepatchten Windows-7-Umgebung bislang stattliche 95 Minuten in Anspruch genommen, dauere dies nun nur noch acht Sekunden, so die Soester. Zugleich gebe es dank des hauseigenen Tools weniger False Positives.

Für die einfachere Suche nach Eindringlingen habe man auch die Scanauswertung optimiert: Die ACMP-Konsole zeige nun an, auf welchem Dateipfad und in welcher Datei sich eine Schwachstelle befindet.

Der Virenscan – für den Aagon auf Software seines ebenfalls deutschen Partners Avira setzt – lasse isch nun vorab terminieren und für jeden Client individuell einstellen. Ebenfalls neu: Die SMART-Daten (Self-Monitoring, Analysis, and Reporting Technology) von Festplatten lese ACMP jetzt komplett aus und stelle sie in der Inventarverwaltung zur Verfügung. So könne der Administrator auf einen Blick erkennen, in welchem Zustand sich die Festplatten befinden und ob ein Ausfall droht. Außerdem unterstützt und inventarisiert ACMP nun auch Windows Server 2019.

Weitere Informationen finden sich unter www.aagon.de.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.