Wartungs- und Instandhaltungskosten für Maschinen lassen sich deutlich reduzieren, wenn eine kontinuierliche Vibrationsüberwachung rechtzeitig vor Unregelmäßigkeiten warnt. In diesem Fall kann einerseits der Wartungszeitpunkt noch selbst bestimmt werden, um Produktionsunterbrechungen zu vermeiden, und andererseits können Betreiber durch frühzeitiges Eingreifen größere Schäden verhindern. Ein kompaktes und kosteneffizientes System für die Schwingungsdatenanalyse mit Hochgeschwindigkeit ist jetzt bei Acceed erhältlich. Es besteht aus einem kompakten Industrie-Box-PC sowie optionale Sensorik, Software und Funkmodulen (WLAN, 4G).

Rotierende Elemente in Maschinen erzeugen in der Regel gleichmäßige Schwingungen. Risse und Brüche kündigen sich durch veränderte Schwingfrequenzen an, insbesondere an Lagern und Wellen. Man muss sie nur frühzeitig erkennen, um plötzlichen Ausfällen und Stillständen zuvorzukommen. Zur frühzeitigen Identifizierung von Wälzlagerschäden dient die Schallemissionsprüfung mit Hochgeschwindigkeits-Datenerfassung, für die bei Acceed jetzt ein kompaktes industrielles System erhältlich ist.

Die Condition-Monitoring-Plattform MCM-100 im Vollaluminium-Gehäuse des Herstellers Adlink ermöglicht die Rund-um-die-Uhr-Überwachung von schwingenden Bauteilen mit hoher Präzision und Abtastrate, so der Anbieter. Der lüfterlose All-in-one-Rechner ist bereits mit der spezifischen Messtechnik ausgestattet und bietet als System die Datenerfassung, Berechnung und Analyse als kompaktes Paket bei stabiler und sicherer Netzwerkanbindung. Ein weiterer Pluspunkt ist ebenfalls nach Acceed-Angaben die automatische Aufzeichnung von Maschineninformation für die Langzeitanalyse und die Erkennung von Trends.

Bestückt ist der Embedded-PC mit einem Atom-Prozessor x7-E3950 von Intel. Bis zu vier 24-Bit-Kanäle stehen für die simultane Aufnahme von Messwerten bereit. Der optionale Beschleunigungssensor lässt sich magnetisch befestigen, was eine einfache Anbringung an jeden beliebigen Messort ermöglicht und Kosten und Aufwand wie bei fest verschraubten Messwertaufnehmern vermeidet.

Die Datenkommunikation erfolgt über zwei GbE-Schnittstellen oder ein optionales Funkmodul (WLAN oder G4). Eine mSATA-SSD mit 128 GByte Kapazität für die lokale Speicherung ist bereits integriert. Serielle Schnittstellen, vier USB-Ports, zwei Mini-PCIe-Steckplätze und der höchauflösende Display-Port sollen die Ausstattung vervollständigen. Als Betriebssysteme unterstützt das Gerät Windows 10 IoT Enterprise und Core sowie Ubuntu Linux. Der MCM-100 ist damit umgehend einsatzbereit, so Acceed.

Weitere Informationen stehen unter www.acceed.com zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.