Artec IT Solutions, ein Anbieter für Informations-Management, Archivierung, Datensicherheit und Data Analytics, hat mit dem EMA DeDup Server eine neue Lösung präsentiert, die vor allem großen Unternehmen dabei helfen soll, die Performance bei der E-Mail-Archivierung zu steigern. Dabei vermeide die Appliance Duplikate, womit sie für einen reduzierten Speicher- und Ressourcenbedarf sorgt.

Laut Hersteller sei EMA DeDup Server für große und sehr große Infrastrukturen ausgelegt, in denen bereits mehrere EMA-Appliances in Verbindung mit Exchange zum Einsatz kommen. Durch die Konzeption des Microsoft Exchange Journalings kann es laut Artec zu einem relativ hohen Anteil an mehrfach vorhandenen E-Mails kommen, etwa durch große Verteilerkreise. Dies liege daran, dass Exchange je Journaling-Postfach eine Kopie der betreffenden Mail erstelle.

Die Deduplizierung beim Einsatz eines einzelnen EMA-Systems funktioniert laut Herstellerbekunden durch das integrierte Single Instancing optimal. Dies sei jedoch beim Zusammenspiel mehrerer hauseigener EMA-Systeme (Enterprise Managed Archive) in einer Exchange-Umgebung nicht wirksam. Die neue Appliance koordiniere daher in einem solchen Szenario genau, welche E-Mail bereits archiviert wurde und welche nicht oder welche Mail bereits auf einer Maschine in Bearbeitung ist. Da die Abfrage direkt nach der Auswertung des sogenannten Envelope-Reports erfolge, lasse sich der Ressourcenbedarf durch den Einsatz des Duplikate-Servers signifikant senken. Auch unnötige Wartezeiten lassen sich laut Artec auf diese Weise vermeiden und so die Gesamt-Performance der eingesetzten EMA-Appliances ohne zusätzliche Erweiterungen deutlich steigern.

Der EMA DeDup Server lasse sich zudem zentral ins Netzwerk integrieren. Die Lösung sei auf die Zusammenarbeit mit EMA abgestimmt und basiere auf einer dedizierten Appliance mit InMemory-Datenbank.

Weitere Informationen finden sich unter www.artec-it.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.