Auerswald hat für seine Business-ITK-Systeme COMpact 4000, 5000(R), 5200(R), 5500R sowie für die Kommunikations-Server der COMmander-6000-Serie ein kostenloses Firmware-Update angekündigt. Die neue Version 7.2 soll neben einer Einbindung von Fremdanbietergeräten auch Funktionen für mehr Sicherheit beim Telefonieren umfassen.

Nach Bekunden von Auerswald ist es nun möglich, SIP-Telefone anderer Hersteller problemlos mit den hauseigenen IP-Systemen zu verbinden. Sobald die Telefone das ITK-System erkannt haben, übermittele die Anlage im nächsten Schritt die entsprechende Konfiguration an die Geräte. Auf diese Weise sei bei den Telefonen auch grundlegende Funktionen wie eine Tag-/Nachtschaltung mit LED-Statusanzeigen verfügbar. Anwender, die diese Art der Provisionierung mit Status-LEDs nutzen wollen, müssen jedoch das SIP-Komfortpaket „Brand Plus“ freischalten, so der Hersteller.

Für mehr Sicherheit beim Telefonieren sollen die überarbeiteten PIN-Abfragen und Sperrzeiten bei Falscheingaben sorgen. Zudem verbessere Unterstützung des Sprachcodecs G.722 die Audioqualität bei Gesprächen. Ebenso neu ist laut Auerswald die Möglichkeit, bei SIP-Trunks der Telekom Anrufweiterschaltungen im Amt komfortabel über das ITK-System einzurichten.

Die neue Version bringt außerdem Verbesserungen für die Rufbearbeitung bei hohem Anrufaufkommen (Automatic Call Distribution) mit. Die Funktion „Busy on Busy“ passe sich automatisch an die Anzahl der eingeloggten Teilnehmer an. Sind bei einer Gruppe, die für sechs Telefonate gleichzeitig ausgelegt ist, alle eingeloggten Teilnehmer im Gespräch, ertönt ein Besetztzeichen. Eine Sperrliste für unerwünschte Anrufer lässt sich mit der neuen Firmware nach Auerswald-Angaben jetzt ebenfalls problemlos einrichten.

Auerswald stellt die Firmware-Version 7.2 ab sofort im Service-Bereich zum kostenlosen Download bereit. Weitere Informationen finden sich unter www.auerswald.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.