Auerswald, ein deutscher Hersteller von ITK-Systemen und IP-Telefonen, hat für seine hybriden Telefonsysteme der Compact- und Commander-Serien die neue Firmware-Version 7.0 vorgestellt. Das Update soll Anwendern ein gezieltes System-Tuning hinsichtlich All-IP ermöglichen und die Anlagen zukunftssicher machen.

Nutzer der Telefonanlage Compact 4000 stehen laut Hersteller nach der Aktualisierung der Firmware nun zwölf statt bisher acht VoIP-Kanäle zur Verfügung. Auf diese Weise seien nach einer Komplettumstellung auf All-IP genügend Gesprächskanäle für externe und interne Rufe vorhanden. Anwender der Compact 5500R, die ihre Anlage im Vollausbau betreiben, können demnach auf bis zu 20 statt bisher 14 VoIP-Kanäle zugreifen. Nach Bekunden von Auerswald seien dadurch größere SIP-Trunk-Anschlüsse mit 15 oder 20 Kanälen, wie sie Firmen mit höherem Gesprächsaufkommen betreiben, künftig kein Problem mehr.

Zu den weiteren Neuerungen der Firmware 7.0 gehört nach Herstellerangaben die Unterstützung der VoIP-Anrufweiterschaltung der Telekom, die Unterbindung der Notrufweitergabe an externe Nebenstellen sowie eine verbesserte Erfassung von Spam-Anrufen durch das Sperrwerk. Auch sollen sich bisherige Rufnummern, die im Rufnummernblock eines neuen SIP-Trunks nicht mehr enthalten sind, nun pro Anschluss als Zusatzrufnummern eingeben und weiternutzen lassen. Damit sei es möglich, die Beständigkeit von Kontaktdaten zu sichern.

Die neue Firmware-Version 7.0 steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit. Weitere Informationen bietet Auerswald unter blog.auerswald.de/level-up-your-system/ an.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.