Mit AWS Backup hat AWS (Amazon Web Services) einen neuen Dienst gestartet, um Unternehmen einen vollständig verwalteten, zentralisierten Backup-Service für die Sicherung von Daten über AWS-Dienste und lokale Standorte zu ermöglichen.

Ein einfaches Management des Backups soll es Unternehmen erleichtern, ihre Speicherdatenträger, Datenbanken und Dateisysteme zu sichern. IT-Verantwortliche seien in der Lage, an zentraler Stelle die von ihnen gesicherten AWS-Ressourcen zu konfigurieren und zu prüfen (Audit). Zudem sei es möglich, automatische Backup-Pläne und Aufbewahrungsrichtlinien festzulegen sowie aktuelle Backups und wiederhergestellte Daten von einer zentralen Stelle aus zu monitoren.

Anwender sollen mit nur wenigen Klicks in der AWS Management Console eine Richtlinie erstellen können, die definiert, wie oft Backups erstellt und wie lange sie gespeichert werden. Außerdem können sie dort diese Richtlinien dann ihren AWS-Ressourcen zuweisen, und AWS Backup erledigt den Rest automatisch, indem es automatisch Sicherungsaktionen für die zugewiesenen AWS-Ressourcen plant, über AWS-Dienste hinweg orchestriert und ihre Aufbewahrungsdauer verwaltet, so der Public-Cloud-Anbieter.

Zunächst ist AWS Backup mit Amazon DynamoDB, Amazon Elastic Block Store (Amazon EBS), Amazon Elastic File System (Amazon EFS), Amazon Relational Database Service (Amazon RDS) und AWS Storage Gateway integriert, wobei der Hersteller nach eigenen Angaben die Unterstützung weiterer Dienste für die Zukunft plant. Nutzer sollen außerdem ihre Anwendungsdaten vor Ort über die AWS-Backup-Integration mit dem AWS Storage Gateway sichern können.

Weitere Informationen finden sich unter aws.amazon.com/de/backup.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.