Axiomtek hat mit den beiden DIN-Rail-basierten industriellen IoT-Gateways IRU151 und IRU152 zwei robuste Modelle für raue Arbeitsumgebungen vorgestellt. Die beiden Produktneuheiten halten Temperaturen zwischen -40 bis +70 °C stand und können auch bei Erschütterungen bis 2G arbeiten, so der Hersteller. Da die beiden Gateways LabView unterstützen, ermöglichen sie außerdem eine schnelle und unkomplizierte Entwicklung von anwendungsspezifischen Benutzeroberflächen.

Zahlreiche I/O-Anschlüsse, vier analoge Input (AI)-Channels, ein isolierter RS-232/422/485-Port sowie ein LAN- und ein DIO-Port (2-In/2Out) sorgen laut Axiomtek dafür, dass beide Gateways über eine Vielzahl an Schnittstellen zur Datenerfassung und Gerätesteuerung verfügen. Die vier AI-Channels sind vor Überspannungen bis 55V geschützt und sollen sich außerdem durch verschiedene Signaleingangseinstellungen auszeichnen. Die Sampling-Frequenz des IRU152 gibt der Hersteller mit bis zu 250 kS/s mit einer 16-Bit-Auflösung für Sensorüberwachung und Signalmessungen an. Der IRU151 kann eine Sampling-Frequenz von 100 kS/s mit einer 16-Bit-Auflösung erreichen.

Zur weiteren Ausstattung der beiden DIN-Rail-Gateways gehören zwei PCI-Express-Mini-Card-Slots und ein SIM-Karten-Slot, der für WLAN-, 3G/4G- und LoRa-Verbindungen ausgelegt ist. Außerdem verfügen die Hutschienen-Systeme über 512 MByte SDRAM und einen 8 GByte großen eMCC Flash-Speicher. Laut Hersteller sind beide Gateways nach dem Part 15 des FCC-Zertifikats ausgezeichnet. Auf Anfrage können Softwarepakete wie etwa OPC UA, MQTT, Node.js, Node-RED und cURL unterstützt werden, so der Hersteller.

Weitere Informationen finden sich unter www.axiomtek.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.