Im November hat Baramundi das zweite 2019er Release seiner Management Suite (bMS) veröffentlicht und die UEM-Lösung (Unified-Endpoint-Management) unter anderem um ein neues Modul zur Verwaltung der Microsoft-Bitlocker-Festplattenverschlüsselung erweitert. Ebenso führt der Hersteller mit dem Release eine native Containerlösung für Mobilgeräte sowie eine Erweiterung der Lizenzverwaltung und Verbesserungen des herstellereigenen Kiosks ein.

Mobile Device Premium soll ein bestehendes Arbeits- und Privatprofil sauber auf dem Endgerät trennen. Der Wechsel ist jederzeit über eine Wischbewegung möglich. Mit dem neuen Modul sei es möglich, die in Android Enterprise enthaltenen Fähigkeiten zur Erstellung separater Nutzerprofile sowie das in iOS verfügbare App-Management zu nutzen, ohne auf eine Containerlösung eines Drittherstellers angewiesen zu sein.

Dadurch sollen privat genutzte Apps nicht auf Firmendaten zugreifen können. Auf der anderen Seite kann der Unternehmensadministrator privat genutzte Inhalte nicht einsehen. Der IT-Verantwortliche könne Anwendern damit bestmögliche Freiheit und Funktionalität bei der Verwendung ihrer Mobilgeräte geben, ohne die Sicherheit des Unternehmens zu gefährden.

Das mit dem neuen Release verfügbare Modul Defense Control erlaube es, den in Windows 10 enthaltene Festplattenverschlüsselung Bitlocker zu verwalten. Administratoren sollen so den Bitlocker-Status einsehen, aber auch steuern können. Auf diese Weise sei eine flächendeckende Verschlüsselung von Windows-Geräten möglich, da IT-Verantwortliche auf einen Blick sehen können, welche Systeme gegenwärtig ungeschützt und welche verschlüsselt sind. Das Schlüssel-Management biete zudem die Möglichkeit, Wiederherstellungsschlüssel und Passwörter zum Entsperren an zentraler Stelle zu verwalten.

Das Release beinhaltet auch eine Erweiterung für das 2018 eingeführte License Management des Softwareunternehmens. In der neuen Version hat der Hersteller nach eigenem Bekunden das Lizenz-Management-Modul um Funktionen hinsichtlich einer verbesserten Transparenz von Lizenzbestand und -eigenschaften sowie um eine Anzeige von Geräten und diverse Workflow-Verbesserungen erweitert. So sei es nun möglich, beispielsweise Lizenzen in einer kompakten Übersicht einzusehen und anzulegen, ohne dass diese mit einem Produkt oder Vertrag verbunden sind. Dadurch soll der IT-Verantwortliche auch Vorlagen für häufig genutzte Lizenzarten erstellen können. Filter und Suchfunktionen erleichtern die Verwaltung der Lizenzen zusätzlich, so Baramundi weiter.

Zudem hat das Softwareunternehmen nach eigenen Angaben weitere Verbesserungen bezüglich der Nutzbarkeit und Leistung beim Kiosk sowie bei Managed Software und beim Notification Center vorgenommen.

Weitere Informationen finden sich unter www.baramundi.de.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.