Bytons intelligent-intuitives Fahrzeug soll am 7. Januar seine Premiere auf der International Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas feiern. Das Auto sei „entwickelt für die kommende Ära smarter Mobilität und autonomen Fahrens“, wie der Hersteller betont. Der Prototyp vereine intelligente Technik, die das automobile Leben angenehmer, unterhaltsamer, einfacher vernetzt und entspannter machen sollen. Im Mittelpunkt stehen laut Byton intuitive Features und innovative Schnittstellen zwischen Fahrer und Fahrzeug.

Dazu gehört das sogenannte Shared Experience Display. Mit einer Breite von 125 und einer Höhe von 25 Zentimetern erstreckt es sich nahezu über die gesamte Breite des Innenraums. Damit will der Hersteller „völlig neue Erlebnis- und Interaktionsformen“ schaffen. Auf dem Display lassen sich verschiedene Inhalte mit und von allen Passagieren teilen. Neben Stimmerkennung, Touchcontrol, biometrischer Identifizierung und den vorgeschriebenen konventionellen Knöpfen biete das Fahrzeug die Möglichkeit, das Shared Experience Display auch über Gesten zu steuern.

Mit einer Breite von 125 und einer Höhe von 25 Zentimetern erstreckt sich das Display nahezu über die gesamte Breite des Innenraums. Damit will Byton „völlig neue Erlebnis- und Interaktionsformen“ schaffen.

Die Life-Cloud-Plattform des Herstellers verbindet Apps, Daten und Geräte von Fahrern und Passagieren nahtlos mit der Cloud, um während der Fahrt Zugriff nach außen zu haben. Byton Life biete zusätzlich auf den User maßgeschneiderte personalisierte Einstellungen und Dienste.

Das Sicherheitssystem des Autos nutzt eine Gesichtserkennung, um das Fahrzeug zu entriegeln. Außerdem verfügt das Fahrzeug über sogenannte intelligente Oberflächen. Dazu gehört, dass etwa die Fahrzeugfront durch kombinierte LED-Streifen individuell beleuchtet ist und zum Beispiel den sich nahenden Fahrer begrüßt oder den Ladezustand anzeigt. Als Lichtsignatur bestimme sie entscheidend den „Gesichtsausdruck des Fahrzeugs“, wie Byton erklärt.

Das Elektroauto soll im Unternehmenswerk in Nanjing in China gebaut werden und dort bereits 2019 erhältlich sein. In Europa und den USA werde das Fahrzeug ab 2020 verkauft.

Bytons internationale Zentrale, Produktions-, Entwicklungs- und Forschungszentren liegen in Nanjing in China. Das Designentwicklungszentrum für Prototypen und Konzeptfahrzeuge ist in München. Ein US-amerikanisches Entwicklungszentrum wird im Silicon Valley betrieben. Zusätzliche Büros für Vertrieb, Marketing, Design und Investor Relations betreibt der Hersteller nach eigenen Angaben in Peking, Schanghai und Hongkong.

Weitere Informationen gibt es auf www.byton.com.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.