Auf dem deutschen Markt Fuß fassen will der 2011 aus einer Motorola-Unit hervorgegangene amerikanische Hersteller Cambium Networks, der ein umfangreiches Portfolio an Business-WLAN-Produkten, Lösungen für feste drahtlose Punkt-zu-Punkt- (PTP) und Punkt-zu-Multipunkt-Plattformen anbietet. Diese sind nach Cambium-Networks-Angaben besonders zuverlässig, zudem skalierbar und sicher. Die Verwaltung geschieht über eine Cloud-basierende Software und sei daher besonders einfach.

Cambium Networks will so Service-Providern, Unternehmen, Regierungs- und Militärbehörden, Öl-, Gas- und Versorgungsunternehmen sowie öffentlichen Stellen eine leistungsfähige Kommunikation liefern, wenn eine Verkabelung nicht möglich oder nicht erwünscht ist. Der Hersteller hat nach eigenen Angaben bereits Projekte abgeschlossen, bei denen die Übertragungsstrecke 200 Kilometer über Berggipfel hinweg betrug, außerdem jedoch auch eine Funkvernetzung bis zum Gerät. Einsatzszenarien sind unter anderem öffentliche Hotspots, Videoüberwachung und das IIoT-Umfeld.

Die drahtlosen Netzwerklösungen von Cambium Networks überbrücken nach Herstellerangaben Entfernungen von zwei Metern bis zu  245 Kilometer, nutzen sowohl das lizenzierte wie auch das unlizenzierte Spektrum und sind für Indoor- und Outdoor-Installationen geeignet. Sie bieten Kapazitäten vom kBit/s-Bereich für den Scada-Transport bis zu mehreren GBit/s in lizenzierten Mikrowellennetzwerken.

Zum WLAN-Portfolio zählen diverse Access Points nach 802.11n bis 802.11ac. Für WLAN- und andere Netze stehen mehrere Planungs- und Monitoring-Tools zur Verfügung. Weitere Informationen können Interessierte unter www.cambiumnetworks.com abrufen.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.