Die Techniker des deutschen Anbieters Starline haben nach eigenen Angaben mit PetaSAN eine Open-Source-basierende Software gefunden, mit der sich unbegrenzt skalierbarer Software-Defined Storage als iSCSI-Cluster mit Cloud-Anbindung auch noch sehr einfach managen lässt. Daher zähle PetaSAN nun zum Portfolio des Anbieters.

Durch PetaSAN gehören eine komplizierte Administration und eine aufwändige Nachinstallation vieler Komponenten zur besseren Integration mit der mächtigen Ceph-Umgebung der Vergangenheit an, so Starline. Die Open-Source-Lösung bringe bereits alle wichtigen Bestandteile mit: die zur vollständigen Installation benötigten Ceph-Module, angefangen beim Betriebssystem bis hin zu zur vollständigen Ceph-Installation und Ceph-Konfiguration nötigen Komponenten. Dazu gehöre auch die Aktivierung von True MPIO iSCSI und True Automatic Failover für iSCSI-Pfade.

Im Standardausbau einer PetaSAN-Installation von Starline verwendeten die Techniker bisher die integrierten NVMe-Laufwerke für das Journal zur Leistungssteigerung – eine Variante, die sowohl agile Leistung bringen soll wie auch Kosten einspare. Diese Lösung lasse sich auch so konfigurieren, dass sie vollständig auf NVMe läuft, und zwar abhängig von Anwenderanwendung und -anforderung. So bekomme ein in Größe und Leistung stetig wachsender Cluster weiteren Schub durch leistungsfähige Hardware.

PetaSAN arbeitet bei Starline nach Angaben des Anbieters auf Zealbox-Servern, die aus Supermicro-Teilen assembliert sind. Damit lasse sich das Beste aus allen Welten nutzen: die Vorteile eines skalierbaren Ceph-Clusters in Kombination mit den nativen und hochredundanten MPIO-iSCSI-Fähigkeiten für Windows Server und VMware. Administratoren sollen dabei nach Starline-Angaben besonders vom sehr einfach zu administrierenden Web-Interface profitieren.

Weitere Informationen stehen auf www.starline.de zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.