Für die verbesserte Zusammenarbeit der Mitarbeiter untereinander sowie mit externen Partnern hat Cisco eine neue Version von Cisco Spark vorgestellt. Die Collaboration Suite soll mit ihren verschiedenen Funktionen Meetings effizienter und flexibler gestalten. Neben dem Collaboration-Tool hat der Netzwerkhersteller außerdem ein Cloud-basiertes digitales Whiteboard vorgestellt. Dieses gebe es mit einer Bildschirmdiagonale von 55 oder 77 Zoll. Außerdem verfüge das Gerät über HD-Kameras sowie intelligenten Mikrofonen und Lautsprechern. Das Spark Board besitzt laut Cisco zudem Funktionen für Videokonferenzen, Teilen von Inhalten, Präsentationen und Whiteboarding.

Mit Spark will Cisco nach eigenen Angaben häufig genutzte Kommunikationswerkzeuge wie Chat, Video, Telefonie und Content Sharing in einer Anwendung vereinen. Des Weiteren sei diese unabhängig vom verwendeten Gerät und Betriebssystem und als Web-Client verfügbar. Auch füge sich die Applikation nativ in die Umgebung von Ciscos Videoendgeräten ein. Beispielsweise lässt sich nach Bekunden des Herstellers jedes System durch automatische Anmeldung über Spark auf dem Smartphone steuern. Über APIs und Bots könne die Collaboration Suite außerdem erweitert und angepasst werden. Cisco und Drittanbieter stellen bereits verschiedene Integrationen und Bots unter depot.ciscospark.com für Spark-Nutzer zur Verfügung. Diese lassen sich zudem individuell an die bestehenden Prozesse anpassen, so Cisco.

Um ein Meeting mit Cisco Spark zu starten, reiche ein Klick in der App. Während der Konferenz zeige das Collaboration-Tool die Namen der Teilnehmer an und biete verschiedene Funktionen wie Stumm- oder Lautschalten. Auch Webex-Konferenzen sollen sich innerhalb von Spark aufsetzen, starten und abhalten lassen. Mit einem persönlichen virtuellen Raum, der unter einer festen Web-Adresse immer verfügbar ist, kann dieser Prozess laut Cisco nochmal beschleunigt werden.

Zu den weiteren Neuerungen in der Spark-App gehören verschiedene Whiteboard-Funktionen, wie das gleichzeitige erstellen und bearbeiten von Inhalten durch viele Teilnehmer. Diese müssen dafür lediglich ihren Content über ihr Anwendungsgerät in das digitale Whiteboard eingeben. Auch lasse sich die Sitzung jederzeit durch eine Videokonferenz erweitern. Für die Sicherheit sorgt nach Herstellerangaben eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Cisco Spark soll häufig genutzte Kommunikationswerkzeuge wie Chat, Video, Telefonie und Content Sharing in einer Anwendung über verschiedene Geräte vereinen. Bild: Cisco

Für Konferenzräume, die bislang noch mit keinem Collaboration-Gerät ausgestattet sind oder deren Equipment erneuert werden soll, hat Cisco zudem das Spark Board vorgestellt. Dieses soll neben einer 4K-Aulösung und -Kamera über intelligente Mikrofone und Lautsprecher verfügen. Des Weiteren biete das Whiteboard Funktionen für Videokonferenzen, Teilen von Inhalten, Präsentationen und Whiteboarding. Außerdem lasse sich die Lösung über die bekannte Spark-Oberfläche mit dem Finger oder einem speziellen Stift bedienen. Via Spark Proximity verbindet sich laut Cisco das Mobilgerät mit der installierten App drahtlos mit einem Spark-Raumsystem. Dies funktioniere, sobald der mobile Nutzer den Raum betrete. Dabei erkenne das Spark Board oder andere Cisco-Videogeräte automatisch den Spark-Client auf dem Mobilgerät, ohne das eine manuelle Anmeldung erforderlich sei. Desktop-Geräte und Web-basierte Anwendungen müssen hingegen manuell mit dem Raumsystem verbunden werden.

Weitere Informationen finden sich unter www.ciscospark.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.