Kaspersky Lab hat eine neue Version von Kaspersky Endpoint Security Cloud vorgestellt. Die SaaS-Lösung umfasst laut Hersteller ab sofort auch Cloud-basierten mehrschichtigen Schutz für Mac-OS-Endpoints. Für MSPs (Managed Service Provider) gibt es erweiterte Automations- und Administrationsmöglichkeiten.
Laut eigenen Angaben verzeichnete Kaspersky Lab 2016 insgesamt 11,8 Millionen Angriffe auf Mac-OS-Geräte, darunter im März 2016 mit Keranger die erste rein Mac-spezifische Ransomware, zudem Fruitfly oder Anfang 2017die Ransomware Patcher. Hinzu kommen plattformunabhängige gezielte Spam-, Phishing- und Social-Engineering-Angriffe. Ungeschützte Macs könnten zum Einfallstor in Unternehmensnetze mit gemischten IT-Umgebungen werden, warnt der Security-Anbieter.

Endpoint Security Cloud bietet laut Kaspersky Lab plattformübergreifenden Schutz und ermöglicht es mittelständischen Unternehmen (KMU), ihre Sicherheitsroutinen zu vereinfachen: Über eine intuitive, Cloud-basierte Konsole könne man alle Geräte im Unternehmensnetzwerk schützen. Die Konfiguration von Scan-Ausschlusskriterien sorge dabei für den optimalen Umgang mit der Rechnerleistung.

Für MSPs umfasse die Lösung mit Connectwise Manage und Connectwise Automate zwei führende RMM- beziehungsweise PSA-Tools (Remote Monitoring und Management, Professional Services Automation). Ein Plug-in ermögliche automatisierte Security-Scans und -Updates sowie eine Implementierung auf Kundenseite aus der Ferne. Ein zentrales Sicherheits-Dashboard ermögliche es dem MSP, alle Kunden von einer einzigen Connectwise-Konsole aus zu betreuen. Dabei lasse sich das IT-Sicherheits-Management auf mehrere Administratoren verteilen.

Kaspersky Endpoint Security Cloud ist ab sofort verfügbar. Weitere Informationen finden sich unter cloud.kaspersky.com/.

Dr. Wilhelm Greiner ist freier Mitarbeiter der LANline.