+++ Produkt-Ticker +++ Moderne CNC-Fertigungsmaschinen arbeiten wie Computer: Sie transferieren Daten, nutzen spezielle Software und funktionieren in einem Netzwerk. Was dabei offenbar oft unterschätzt wird: Sie sind ebenso anfällig für Malware wie PCs und Server. Nehmen Firmen die Security ihres Maschinenparks auf die leichte Schulter, könnten Bedrohungen wie Locky und Co. die komplette Produktion lahmlegen – Konventionalstrafen inklusive. Das Team von S.K.I.P. Datentechnik hat sich auf das Thema der sicheren Maschinenvernetzung spezialisiert und offeriert Security-Konzepte, um Produktionsausfälle zu vermeiden.

Nicht erst seit dem Industrie-4.0-Hype basieren nahezu alle Fräs- und Drehmaschinen auf herkömmlichen PC-Betriebssystemen wie Windows, Linux oder Mac OS. Die einzelnen Maschinen sind heute meist per Netzwerkanschluss untereinander verbunden, verfügen sogar über einen Internet-Zugang und können mit Datentransfersoftware, Warenwirtschaftssystemen oder CAD/CAM-Programmen kommunizieren. Die Fertigungselemente befinden sich damit im gleichen Netzwerk wie Büro-PCs, Server und Drucker. Folglich sind sie auch den gleichen IT-Bedrohungen ausgesetzt.

 

Trotz dieses Wissens statten selbst renommierte Hersteller ihre CNC-Maschinen oder deren Betriebssysteme nicht mit entsprechender Security-Software aus. Dies bedeutet: Die Fräs- und Drehmaschinen sind Malware-Angriffen hilflos ausgeliefert. Öffnet etwa ein Konstrukteur im Arbeitsalltag fälschlicherweise eine E-Mail, die einen Schadcode freisetzt, kann dieser problemlos das Maschinennetzwerk befallen. Trojaner wie Locky sind in der Lage, komplette Dateiordner zu zerstören, so auch die Datenbanken der Übertragungssoftware der CNC-Fertigung. Von diesem Moment an könnte die Produktion nicht weiterlaufen und würde ausfallen, was nicht selten zu Konventionalstrafen führt.

 

Das Team von S.K.I.P. Datentechnik hat spezielle Security-Konzepte entwickelt, um komplette Maschinenparks gegen Malware abzuschotten. Im ersten Schritt bauen die Experten ein eigenes Maschinennetz auf und trennen dieses vom herkömmlichen PC-Netzwerk. Nur bestimmten Rechnern ist von nun an der Zugriff auf die Maschinen erlaubt. Zudem trennt S.K.I.P. sensible Maschinensysteme vom Internet und erstellt eine abgesicherte VLAN-Umgebung.

 

Als Alternative zu den heute sehr populären, aber auch sehr unsicheren Netzwerkanschlüssen, bindet das Expertenteam alle Maschinen mit seriellen Com-Servern an das Netzwerk an. Die seriellen Anschlüsse (RS232-Schnittstellen) wandeln die Daten beim Transfer auf die Maschinensysteme um und schotten die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) dadurch vor Malware-Angriffen ab. S.K.I.P. ist nach eigenem Bekunden so in der Lage, sowohl alte als auch neue Maschinen unterschiedlicher Hersteller sicher untereinander zu vernetzen, unabhängig von den genutzten Datenübertragungsprogrammen. Dies gelinge dank eines speziellen IO-Moduls, das über SQL mit jeder Software verbunden werden kann. Eine solche Datenübertragungsvernetzung sei wesentlich günstiger, als auf kostspielige Komplettlösungen anderer Anbieter zurückzugreifen.

 

„Wir wissen nicht erst seit gestern, dass Maschinenhersteller wie Siemens, Heidenhain, Spinner oder Mazak aufgrund ihrer ungesicherten Netzwerkanschlüsse sehr anfällig für Malware-Angriffe sind“, verdeutlicht Meik Rottstädt, Geschäftsführer S.K.I.P. Datentechnik. „Daher versuchen wir, produzierende Unternehmen davon zu überzeugen, sich langfristig gegen Locky und andere Trojaner abzusichern. Mit einer stabilen, seriellen Com-Lösung schaffen wir die Voraussetzungen für einen sicheren DNC-Betrieb, eine zuverlässige CNC-Maschinendatenübertragung sowie geregelte Prozesse, unterstützt durch MDE-/BDE-Systeme. Selbst altbewährte Maschinentechnik binden wir sicher in moderne Produktionsnetze ein, sodass sie noch viele Jahre genutzt werden können und auch im Industrie-4.0-Zeitalter funktionieren.“

 

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