E-Mails sind laut Cryptshare weiterhin das Haupteinfallstor für Schadsoftware wie unter anderem die erneuten Emotet-Angriffe zeigen. Der Hersteller hat auf der IT-Security-Messe it-sa in Nürnberg mit Quick Technology eine Technik vorgestellt, die Unternehmen dabei helfen soll, E-Mails sicherer zu machen.

Sie soll den Austausch von Einmalpasswörtern oder die Verwendung von statischen Schlüsselpaaren überflüssig machen und zudem die Möglichkeit bieten, etwa S/MIME- und PGP-Systeme zu ersetzen oder zu ergänzen. Mittels der in Nürnberg vorgestellten Automatisierungsmöglichkeiten können Unternehmen laut Cryptshare den Dateiversand an einzelne Empfänger oder große Verteilerlisten zeit- oder ereignisgesteuert gestalten und unter anderem Marketingmaterialien, Gehaltsabrechnungen oder Vertragsänderungen automatisch und sicher versenden.

Bei der Quick Technology (Quick Use Integrated Cryptshare Key) werden während des erstens Transfers für beide Teilnehmer eine individuelle Informationen sowie ein gemeinsamer Schlüssel erzeugt, mit deren Hilfe für jeden weiteren Kommunikationsvorgang automatisch ein individueller Einmalschlüssel (symmetrische Verschlüsselung) generiert wird, so der Hersteller weiter. Nach der ersten Nutzung soll jeder weitere Transfer durch eine permanente sichere Verbindung geschützt sein.

Weitere Informationen finden sich unter www.cryptshare.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.