Open Networking findet laut Cumulus Networks in immer mehr Rechenzentren Einzug. Doch auf  Unternehmensseite wolle man auch in Campus-Umgebungen von Automatisierung, DevOps-Ansätzen, etwa Infrastructure as Code, einer verbesserten Netzwerkvisibilität und einer standardisierten Infrastruktur mit zweischichtiger Leaf-Spine-Architektur profitieren. Damit Firmen ein offenes, verteiltes Netzwerkdesign von ihrer Datacenter- auf die Campus-Netzwerkumgebung übertragen können und dabei nur eine Fabric nutzen müssen, hat Cumulus nun Cumulus Linux und NetQ verfügbar gemacht.

Nach Angaben des Herstellers sind herkömmliche Campus-Netzwerke geprägt durch komplizierte Strukturen, veraltete Architekturen und viele unnötige Funktionen. Gemeinsam mit Dell EMC will Cumulus daher nach eigenen Angaben die Architektur von Campus-Netzwerken durch ein einheitliches Betriebssystem vereinfachen, das automatisierte, orchestrierte und effiziente Prozesse unterstützt. Dadurch senke man operative Kosten durch eine schnellere Fehlersuche und -behebung und mache teure Supportverträge mit Legacy-Anbietern überflüssig.

Mit Cumulus Linux und NetQ bietet der Hersteller für Campus-Umgebungen nun zentrale Funktionen wie:

  • Unterstützung des 802.1x-Standards für Authentifizierung und Sicherheit,
  • Automatisierung,
  • Power over Ethernet (PoE),
  • Campus-Switches mit 1G- und Multi-Gigabit-Support,
  • Voice VLAN,
  • MLAG auf L2/L3 und
  • EVPN/VXLAN.

Weitere Informationen finden sich unter www.cumulusnetworks.com.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.