D-Link, Hersteller von IP-basierenden Netzwerklösungen für kleine und mittelständische Unternehmen sowie private Endkunden, hat mit den Modellen DIS-100E-5W und DIS-100E-8W seine DIS-100E-Serie um zwei Fast Ethernet Unmanaged Switches erweitert. Die neuen Switches sind modellspezifisch mit fünf oder acht 10/100Base-T-Anschlüssen ausgestattet. Der Hersteller will so sein Industrie-Switch-Portfolio um Basisgeräte für den kostengünstigen Einstieg in die Industrial-Ethernet-Technik erweitern. Eine umfassende Zertifizierung, das robuste Design sowie der erweiterte Temperaturbereich (-40 bis +75 Grad Celsius) der Switches sollen einen hochverfügbaren und langlebigen Einsatz in Industrieumgebungen gewährleisten.

Konzipiert sind die Switches für Anwendungen wie beispielsweise in der Feldebene industrieller Netzwerke oder in kleineren Infrastrukturen, in denen ein Betreiber auf ein Management verzichten kann.

Die DIS-100E Switches sind für raue Industrieumgebungen ausgelegt und sollen so eine maximale Netzwerkverfügbarkeit in sämtlichen Einsatzszenarien sicherstellen. Gleichzeitig tragen sie laut D-Link dem zunehmenden Bedarf an Netzwerklösungen in den Bereichen Smart Cities, Industrie 4.0 und Automatisierung Rechnung: In intelligenten und vernetzten Städten seien widerstandsfähige Produkte erforderlich, etwa bei öffentlichen WLAN-Hotspots oder der Überwachung öffentlicher Plätze. Daher verfügen die Switches über eine höhere Standfestigkeit als konventionelle Switches und sind laut Hersteller besonders unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen.

Die Industrie-Switches verfügen über mehrere Zertifizierungen. Unter anderem sind laut D-Link ihre Vibrations-, Stoß- und Sturzfestigkeit über die Erfüllung der Normen IEC60068-2-6 (Vibration), IEC60068-2-27 (Stöße) und IEC60068-2-32 (Stürze) offiziell belegt. Darüber hinaus entsprechen die neuen Modelle dem CSA C22- sowie dem CE-Standard, was ihnen eine umfassende elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) bescheinigt. Dies soll ungewollte elektrische oder elektromagnetische Effekte im Zusammenwirken mit anderen Geräten vermeiden. Die Switches können daher auch in besonders anspruchsvollen EMV-Umgebungen arbeiten – etwa in der Schweißtechnik.

Um den Platz in Schaltschränken ideal zu nutzen, baut D-Link die neuen Switches in kompakten Abmessungen mit einer Höhe von knapp drei (DIS-100E-5W) und knapp vier (DIS-100E-8W) Zentimetern. Die Geräte seien zudem sofort betriebsbereit und kommen ohne Konfiguration aus. Über einen Clip für DIN-Schienen lassen sie sich schnell installieren. Eine Wandmontage ist ebenfalls möglich.

Industrieumgebungen sind anspruchsvoll und erfordern eine einwandfreie Funktion des Netzwerks. Häufig herrschen dort besonders hohe oder niedrige Temperaturen sowie Temperaturschwankungen oder hohe Luftfeuchtigkeit. Die DIS-100E Switches funktionieren in Umgebungen mit Temperaturen von -40 bis +75 Grad Celsius. Kaltstarts sind bereits ab -40 Grad Celsius möglich.

Das Gehäuse der DIS-100E-Serie ist laut D-Link nicht nur besonders robust und hält Stößen oder Vibrationen stand, er verzichte zudem auf bewegliche Teile. Deshalb lassen sich Wartungs- und Ausfallraten auf ein Minimum reduzieren. Darüber hinaus sei das Chassis auf die Wärmeableitung optimiert und benötige daher keinen Lüfter. Die Anschlüsse der Stromversorgung sind redundant ausgelegt. Ein Alarmkontakt meldet einen möglichen Fehler der Stromversorgung.

Die Switch-Modelle DIS-100E-5W und DIS-100E-8W sind laut D-Link ab Mitte August in Deutschland, Österreich und der Schweiz über die Distribution erhältlich. Weitere Informationen stehen unter www.d-link.de zur Verfügung.

Dr. Jörg Schröper ist Chefredakteur der LANline.