Die Videoaufnahmen von Überwachungskameras verfügen laut Dallmeier über eine immer bessere Auflösung und benötigen somit immer höhere Bandbreiten und größere Mengen an Speicherplatz. Daher hat der Hersteller  die Single-Sensor-Kameras der 5000-Serie mit einer neuen Encoder-Technik ausgestattet. Die neuen Versionen der Dome-, IR- und Fisheye-Kameras sollen dadurch H.265 HEVC (High Efficiency Video Coding) unterstützen und eine verbesserte Objektklassifizierung basierend auf KI (künstliche Intelligenz) bieten.

Die neue Encoder-Generation H.265 in den Dallmeier-Kameras helfe dabei, die Datenrate bei gleicher Auflösung und Bildqualität im Vergleich zu einem H.264-Stream um bis zur Hälfte zu reduzieren. In Verbindung mit den aktuellen Aufzeichnungssystemen des Herstellers soll sich auf diese Weise eine erhebliche Reduktion der Netzwerk- und Speicherauslastung erreichen lassen.

Ebenso verfügen die neuen Kameras der 5000-Reihe über die neue Generation der Video-Content-Analyse (VCA). Dabei kommen neuronale Netze in der Kamera zum Einsatz, die die klassische VCA unterstützen und so bereits in der Kamera für eine nach Bekunden des Herstellers signifikant leistungsfähigere Objektklassifizierung sorgen. Nach einer kurzen Anlernphase soll das System auf diese Weise eine gezieltere Auswertung der Aufzeichnungen sowie eine effektivere Nutzung von Funktionen zur automatischen Videoanalyse erlauben, etwa dem verlustfreien und multiplen Auto-Tracking.

Weitere Informationen stehen unter www.dallmeier.com zur Verfügung.

Timo Scheibe ist Redakteur bei der LANline.