XNV-Architektur unterstützt VMware und Citrix

Extreme setzt auf standardbasiertes Virtual Networking

21. März 2011, 13:31 Uhr   |  LANline/wg

+++ Produkt-Ticker +++ Netzwerkausrüster Extreme Networks unterstützt mit seiner Virtualisierungsarchitektur XNV neben VMware Vsphere ab sofort auch Citrix Xenserver. Der Informationsaustausch zwischen den Lösungen erfolgt laut Extreme mittels XML und damit herstellerübergreifend. So sei es auch einfach möglich, weitere Anbieter von Virtualisierungsplattformen in eine dynamische Netzwerkinfrastruktur einzubinden. XNV dient der Abstimmung der Server-Virtualisierung auf die Netzwerkinfrastruktur: Wenn zum Beispiel mit Vmotion oder Xenmotion eine Virtual Machine (VM) von einem Server auf einen anderen migriert wird, muss das Netzwerk-Equipment stets den aktuellen Status der VM-Standorte kennen, um diese Changes automatisiert auf Netzwerkebene umsetzen zu können. Auf eine solche Automation zielen derzeit zahlreiche Anbieter. Doch Kevin Ryan, Extremes Director Data Center Solutions Marketing, kritisiert den proprietären "Black Box"-Ansatz vieler Anbieter. Extremes eigene Lösung sei hingegen offen und verschaffe den Unternehmen damit die nötige Flexiblität bei der Wahl der Virtualisierungslösungen. Neben der Unterstützung von VMware und Citrix sei auch Support für Red Hat KVM und Microsofts Hyper-V geplant. Durch das Mitziehen der Virtual Port Profiles mit den MAC-Adressen dynamisch verschobener VMs mittels XNV und die Integration des Netzwerk-Managements in die VM-Plattformen können Administratoren damit herstellerübergreifend VMs zwischen Servern bewegen, ohne Changes am Netzwerk manuell anstoßen zu müssen. XNV ist Bestandteil des Netzwerkbetriebssystems Extreme XOS und damit für das gesamte Extreme-Geräteportfolio (Black Diamond, Summit) verfügbar. Extreme bietet mit VEPA auch eine Direct-Attach-Switching-Architektur, die laut Hersteller dem IEEE-Standard 802.1Qbg (Edge Virtual Bridgin) entspricht. Damit lassen sich Switching-Funktionen vom Virtual Switch der Virtualisierungsplattform wieder ins Netzwerk zurückverlagern, um die Server zu entlasten. Seitens der Virtualisierungsplattformen unterstützt bislang aber nur KVM dieses Verfahren. Weitere Informationen gibt es unter www.extremenetworks.com .

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