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Crate.io stellt CrateDB 4.3 vor

Optimierte SQL-Kompabilität für IIoT-Stacks

05. November 2020, 11:30 Uhr   |  Anna Molder

Optimierte SQL-Kompabilität für IIoT-Stacks
© Crate.io

Crate.io, Entwickler und Anbieter der für den Einsatz in IIoT-Umgebungen optimierten CrateDB, stellte die Version 4.3 seiner Datenbank zur Verfügung. Das Release 4.3 optimiere SQL-Funktionen sowie PostgreSQL-Tools, um die Implementierung in IIoT-Stacks wie auf Azure oder AWS zu verbessern. Darüber hinaus habe man die Geschwindigkeit der Datenanalyse sowie die Benutzerfreundlichkeit für Entwickler und Administratoren verbessert.

Die CrateDB kommt vor allem in Anwendungen des industriellen Internet of Things (IIoT) zum Einsatz, bei denen es gilt, große Mengen an Sensor- und Maschinendaten in unterschiedlichsten Formaten in Echtzeit zu erfassen, zu speichern und zu analysieren, so die Anbieterangaben. Sie ermögliche die Entwicklung komplexer Daten-Management-Lösungen für die weitgehende Automatisierung der Fertigung.

Mit der Verfügbarkeit der CrateDB Cloud auf Azure und AWS ist es wichtig, die CrateDB mit den Werkzeugen dieser Cloud-Anbieter zu integrieren. Im Rahmen dieser Initiative habe Crate.io seine Dokumentation neu organisiert und die Abschnitte über die Werkzeugausstattung und Referenzarchitekturen eingeführt. Da CrateDB über ein SQL-Interface verfügt, sollen Nutzer nicht nur maschinengenerierte Daten, die typischerweise in Form von Zeitreihen vorliegen, sondern auch Metadaten (und sogar Volltext- und Geodaten) in derselben Datenbank oder sogar Tabelle speichern können.

Außerdem unterstütze CrateDB auch PostgreSQL. Bisher arbeite CrateDB mit vielen PostgreSQL-kompatiblen Werkzeugen über deren native PostgreSQL-Konnektivität. In der Version 4.3 habe Crate.io zitierte Subscript-Ausdrücke, Übersetzungen und weitere Funktionen hinzugefügt, die für die Arbeit mit Werkzeugen wie PowerBI und Qlik nützlich sein sollen.

CrateDB ist eine Multi-Modell-Datenbank, die strukturierte und unstrukturierte Daten gemeinsam abfragen kann. Das bedeutet, dass damit die Erstellung von Geodaten, Volltexten, Zeitreihen und anderen Analyseergebnissen erfolgen könne. Mit dem Release 4.3 hat der Anbieter laut eigenen Angaben die Performance gesteigert. CrateDB führe Aggregationen in einigen Szenarien bis zu 70 Prozent schneller durch. Dies sei sowohl für globale als auch für gruppierte Aggregate der Fall.

Um Nutzer-Feedback besser in die Produktentwicklung einzubauen, habe Crate.io einen Kundenbeirat ins Leben gerufen und führe bereits eine erste Reihe von eingehenden, anwendungsbezogenen, technischen Interviews durch. Einige Optimierungen, die aus diesen Gesprächen resultieren, seien die Fehlerbehandlung in Bereichen wie Group BYs, Repository-Erstellung und die Verbesserung von PostgreSQL-Kompatibilität.

Weitere Informationen stehen unter www.crate.io zur Verfügung.

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