Fujitsu beschleunigt Geschäftsprozesse

„Primergy RX4770 M6“- Server mit KI-Beschleunigung

08. Juli 2020, 12:00 Uhr   |  Anna Molder

„Primergy RX4770 M6“- Server mit KI-Beschleunigung
© Fujitsu

Fujitsu kündigte die überarbeitete Version des Quad-Socket-„Primergy RX4770 M6“-Servers an. Als Kernelement von Unternehmensrechenzentren soll er die datenbasierte Business-Transformation beschleunigen, die Server-Leistung erhöhen und sich optimal für In-Memory-Datenbank- und Analyseaufgaben einsetzen lassen.

Der Antrieb des Primergy-Servers erfolge durch vier „Intel Xeon Scalable“-Prozessoren der dritten Generation inklusive integrierter KI-Beschleunigung durch Deep Learning Boost. Des Weiteren hat Fujitsu den Server nach eigenen Angaben für die Arbeitsspeicherserie  „Optane Persistent Memory 200“ konzipiert.

Das aktualisierte Design des Servers ermögliche es, eine hohe Rechenleistung mit bis zu 112 Kernen pro System in einem Gehäuse mit 3HE-Formfaktor bereitzustellen. Durch einen schnellen, leistungsstarken und kostengünstigen Arbeitsspeicher für große Datenmengen mit bis zu 48 DIMM-Modulen, darunter 24 der „Optane Persistent Memory“-Module, sollen Anwendungen deutlich schneller ablaufen.

Der flexible Aufbau der Festplatteneinschübe des Servers eigne sich für den Betrieb von bis zu 24x 2,5-Zoll-SAS-/SATA-/NVMe-Speicherlaufwerken. Dank insgesamt elf PCIe 3.0-Erweiterungssteckplätzen und einem dynamischen Onboard-LAN-Controller (DynamicLoM) mit OCP-3.0-Schnittstellen ist ein Ausbau für künftige Geschäftsanforderungen sichergestellt, so der Anbieter. Zudem sollen sie für zusätzliche Eingangs- und Ausgangsbandbreite sorgen. Speziell für Deep-Learning-Prozesse unterstütze der Primergy RX4770 M6 außerdem zwei GPU-Module mit doppelter Breite und voller Länge.

Der integrierte Remote-Management-Controller (iRMC S5) ermögliche eine kostengünstige, einfache Server-Administration und Remote-Lifecycle-Management, während der Software-Infrastructure-Manager (ISM) die zentrale Steuerung über eine einzige Schnittstelle für alle Rechenzentrumsinfrastrukturen wie Server, Speicher und Switche gewährleisten soll.

Interessierte sollen den Primergy-Server ab Ende Oktober 2020 entweder direkt bei Fujitsu oder über Select Channel Partner bestellen können. Die Preise variieren je nach Region und Systemkonfiguration.

Weitere Informationen stehen unter www.fujitsu.com/de/ zur Verfügung.

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