Inspur veröffentlicht OpenRMC Design Specification v1.0

Rack-Management-Spezifikation für effizienten RZ-Betrieb

02. Februar 2021, 08:30 Uhr   |  

Rack-Management-Spezifikation für effizienten RZ-Betrieb

Inspur, Anbieter von Rechenzentrums- und KI-Komplettlösungen, hat im Rahmen des Open-Computing-Projekts (OCP) die OpenRMC Design Specification v1.0 veröffentlicht. Diese Spezifikation lege Datenumfang, Modi der Datenbereitstellung, die Hardware-Einsatzoptionen und die erforderlichen Erfassungsmodule im Rack-Management fest. Eine Referenzarchitektur für das zentralisierte Rack-Management soll den Grundstein für den wirtschaftlichen Betrieb von Rechenzentren legen.

Das derzeitige Datenwachstum auf Grund von 5G- und KI-Anwendungen hat den kontinuierlichen Ausbau von Rechenzentren vorangetrieben. Schnelle Bereitstellung von Racks mit hoher Dichte, einfache Wartung und hohe Investitionsrendite sind entscheidende Komponenten für den Betrieb von Rechenzentren. Rack-Scale-Server, die mittlerweile in Hyper-Scale-Rechenzentren weit verbreitet sind, weisen laut Inspur eine 100 Prozent höhere Bereitstellungsdichte und eine zehnmal höhere Leistungseffizienz auf als herkömmliche Server.

Im Zuge der technischen Entwicklung von Big Data und intelligenter Techniken erwägen Nutzer in traditionellen Branchen wie dem Finanzwesen den Einsatz von Rack-Produkten oder haben sie bereits eingeführt. Aufgrund der signifikanten Zunahme der Rack-Nutzung gründete die OCP-Community das OpenRMC-Projektteam, in dem Inspur die Entwicklung einer Rack-Management-Architektur auf Basis des OCP-Standards leitet.

Dutzende von Server-Knoten, Lüftern, Netzteilen und anderen Komponenten sind in einem Rack integriert. Ein RMC (Rack-Management-Controller) verwaltet und überwacht diese Komponenten. Die OpenRMC-Designspezifikation adressiere die Herausforderungen der zentralen Verwaltung über verschiedene Racks hinweg. Darüber hinaus erfüllt sie laut Inspur eine Reihe von Anforderungen kleiner und mittelgroßer Rechenzentren, wie zum Beispiel die Optimierung des automatisierten Betriebs, eine verbesserte Systemverfügbarkeit und ein reduzierter Gesamtenergieverbrauch.

Die OpenRMC Design Specification v1.0 soll das Format und die Parameter der gelesenen Daten vereinheitlichen, indem sie die Northbound- und Southbound-Interface-Spezifikationen definiert und es den Benutzern ermöglicht, alle Racks in einer Schnittstelle zu verwalten. In Bezug auf die Northbound-Daten ist OpenRMC mit dem Rechenzentrums-Management-Standard Redfish integriert. Auf diese Weise sollen sich alle Arten von Server-Daten über einen Browser zur Verfügung stellen lassen. Laut Inspur ist dies ein Ansatz, der benutzerfreundlicher ist als ein binärer Anzeigemodus. In der Zwischenzeit lasse sich die Firmware aus der Ferne flashen, was die Kontrolle für das Betriebspersonal bequemer macht.

Derzeit hat Inspur ein intelligentes Betriebs-Management-System sowohl für Geräte als auch für Rechenzentren entwickelt. Durch die Integration der OpenBMC-Technik für den Knotenbetrieb, der OpenRMC-Technik für das Rack-Betriebs-Management und der ISPIM-Lösung für den gesamten Rechenzentrumsbetrieb will der Lösungsanbieter dazu beitragen, den Rechenzentrumsbetrieb einfacher, effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu gestalten.

Weitere Informationen stehen unter www.inspursystems.com zur Verfügung.

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