Schneider Electric stellt intelligente PDU-Serie vor

Stromverteilerleisten für High-Density-Umgebungen

9. Dezember 2022, 12:30 Uhr | Anna Molder
APC-PDU
© Schneider Electric

Schneider Electric präsentierte seine aktuellen Rack-Stromverteilerleisten (PDUs). Die Modelle aus der APC-NetShelter-Rack-PDU-Advanced-Serie sollen Rechenzentrumsleitern mehr Flexibilität bei der Stromverteilung auf Rack-Ebene geben. Die Serie ermögliche IT-Abteilungen, bis zu doppelt so viele Endgeräte zu managen, und liefere dabei 50 Prozent mehr Kapazität. Darüber hinaus sollen die Modelle auch die Installationsprozesse vereinfachen und für erhöhte Transparenz bei zukünftigen IT-Aktualisierungen sorgen.

Da das Steckdosendesign der Advanced-Serie die Notwendigkeit von Anpassungen am Strompfad oder allgemeinen IT-Aktualisierungen berücksichtige, sollen sich kostspielige Layoutänderungen vermeiden lassen. Im Gegensatz zu herkömmlichen PDUs, die mit einer festen Anzahl von Einzelausgängen ausgestattet sind, vereinfachen die 4-in-1-Kombinationsausgänge (für C13, C19, C15 und/oder C21) die Auswahl, erleichtern und beschleunigen die Installation und bieten mehr Flexibilität für zukünftige Änderungen, so das Versprechen.

Darüber hinaus machen die farbcodierten Steckdosen die PDU intuitiv und benutzerfreundlich, da die Farbe der Steckdosen mit der des vorgeschalteten Schutzschalters übereinstimme. Die abwechselnde Anordnung der Steckdosen ermögliche eine verbesserte Organisation und ein übersichtliches Management der Stromkabel der im IT-Rack verbauten Geräte.

Die PDU habe man mit Blick auf künftige Anforderungen entwickelt. Um die ständig steigende Anzahl von Geräten innerhalb von Rackinstallationen und den damit verbundenen wachsenden Strombedarf zu bewältigen, bieten die Systeme die doppelte Anzahl von Ausgängen sowie 50 Prozent mehr Leistung, so die weiteren Angaben.

Die APC NetShelter Rack PDU Advanced umfasse Modelle, die bis zu 43,5 kW in einem einzigen Formfaktor unterstützen können. Diese Erhöhung auf bis zu 48 Ausgänge verhindere nicht nur, dass man bei zunehmender Dichte schrittweise mehr PDUs zu bestehenden Racks hinzufügen muss, sondern unterstütze auch den steigenden Trend zu höheren Racks.

Die PDUs der Advanced-Serie umfassen laut Schneider Electric Verbesserungen, die RZ-Leiter dabei unterstützen, die Business Continuity aufrechtzuerhalten und Ausfallzeiten zu reduzieren. Unter anderem halte die Live-Swappable Network-Management-Card (NMC) den IT-Betrieb aufrecht, auch wenn man das Display der PDUs bei einem eventuellen Stromausfall wartet.

Durch die gemeinsame Nutzung der Stromversorgung des Anzeigemoduls über die benachbarte NMC-Stromversorgung lasse sich der Benutzerzugriff auf PDU-Daten bei Stromausfall über die vorgeschaltete PDU aufrechterhalten. Eine maximale Betriebstemperatur von 60 °C reduziere das Ausfallrisiko beim Betrieb in heißeren Umgebungen mit hoher Dichte, zum Beispiel im Bereich HPC oder bei Rechenzentren mit höheren Temperatursollwerten.

Darüber hinaus sorgen zwei Netzwerkanschlüsse für eine bessere Sichtbarkeit von Netzwerkproblemen. Bei Colocation-Anwendungen lasse sich ein Netzwerkanschluss nutzen, um die PDU zu überwachen. Schließlich ermögliche die Unterstützung von bis zu acht Umgebungssensoren eine verbesserte Überwachung und schütze die PDU und die angeschlossenen IT-Geräte vor möglichen umweltbedingten Ausfällen.

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