Stratus warnt vor gefährlicher Fehleinschätzung

Virtualisierung schafft keine höhere Verfügbarkeit

17. Dezember 2012, 08:00 Uhr   |  LANline/sis

Hochverfügbarkeitsspezialist Stratus warnt vor einer gefährlichen Fehleinschätzung. So hat sich Virtualisierung in der IT etabliert, weil Unternehmen damit ihre Server flexibler und effizienter nutzen können. Anders als oft angenommen, bringt Virtualisierung an sich jedoch keine höhere Verfügbarkeit. Tatsächlich müssen Anwender die physischen Server speziell absichern.

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Tatsächlich verringert eine Virtualisierung die Verfügbarkeit eines Systems zunächst sogar, weil nun ein einziger defekter physischer Server nicht mehr nur die auf ihm gehostete Applikation, sondern mehrere virtuelle Maschinen lahm legt – und damit zahlreiche Anwendungen. Administratoren müssen dann für jedes System mehr oder weniger aufwändige Maßnahmen zur Wiederherstellung des Betriebs vornehmen. Auch wenn sich die Maßnahmen mit entsprechender Softwareunterstützung teilweise automatisieren lassen, müssen Anwender stets eine gewisse Zeitspanne einkalkulieren, in der die Server nicht betriebsbereit sind.

Laut Stratus müssen virtuelle Server daher auf speziell abgesicherten physischen Servern laufen. Auf diese Weise könnten sie eine höhere Verfügbarkeit bereitstellen. Dazu stehen zwei unterschiedliche technische Ansätze zur Verfügung.

Bei der Softwarelösung laufen die virtuellen Maschinen synchron auf zwei physischen Servern. Wenn sich eine Hardwarestörung abzeichnet, nimmt eine spezielle Software automatisch eine Livemigration der virtuellen Maschinen auf das intakte System vor. Diese Lösung bietet beispielsweise Stratus Avance. Bei der Hardwarelösung ist es wichtig, dass die fehlertoleranten Server komplett redundant aufgebaut sind. Dadurch laufen alle Prozesse parallel, sodass im Störungsfall die nicht betroffenen Partnerkomponenten nahtlos weiterarbeiten können.

Weitere Informationen finden sich unter www.de.stratus.com.

Jörg Schröper.

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